Forum Eerste Wereldoorlog Forum Index Forum Eerste Wereldoorlog
Hét WO1-forum voor Nederland en Vlaanderen
 
 FAQFAQ   ZoekenZoeken   GebruikerslijstGebruikerslijst   WikiWiki   RegistreerRegistreer 
 ProfielProfiel   Log in om je privé berichten te bekijkenLog in om je privé berichten te bekijken   InloggenInloggen   Actieve TopicsActieve Topics 

10 oktober

 
Plaats nieuw bericht   Plaats Reactie    Forum Eerste Wereldoorlog Forum Index -> Wat gebeurde er vandaag... Actieve Topics
Vorige onderwerp :: Volgende onderwerp  
Auteur Bericht
Yvonne
Admin


Geregistreerd op: 2-2-2005
Berichten: 45457

BerichtGeplaatst: 10 Okt 2006 7:45    Onderwerp: 10 oktober Reageer met quote

Der Weltkrieg am 10. Oktober 1914

DEUTSCHER HEERESBERICHT - ÖSTERREICHISCHER HEERESBERICHT



Der deutsche Heeresbericht:
Einnahme von Antwerpen - Flucht der englischen und belgischen Besatzung


v. Beseler

Großes Hauptquartier, 10. Oktober, abends.
Nach nur zwölftägiger Belagerung ist Antwerpen mit allen Forts in unsere Hände gefallen. Am 28. September fiel der erste Schuß gegen die Forts der äußeren Linie. Am 1. Oktober wurden die ersten Forts erstürmt, am 6. und 7. Oktober der stark angestaute, meist 400 Meter breite Netheabschnitt von unserer Infanterie und Artillerie überwunden. Am 7. Oktober wurde entsprechend dem Haager Abkommen die Beschießung der Stadt angekündigt. Da der Kommandant erklärte, die Verantwortung für die Beschießung übernehmen zu wollen, begann Mitternachts vom 7. zum 8. Oktober die Beschießung der Stadt. Zu gleicher Zeit setzte der Angriff gegen die innere Fortlinie ein. Schon am 9. Oktober früh waren zwei Forts der inneren Linie genommen und Nachmittags konnte die Stadt ohne ernstlichen Widerstand besetzt werden. Die vermutlich sehr starke Besatzung hatte sich anfänglich tapfer verteidigt. Da sie sich jedoch dem Ansturm unserer Infanterie und der Marine-Division sowie der Wirkung unserer gewaltigen Artillerie schließlich nicht gewachsen fühlte, war sie in voller Auflösung geflohen. Unter der Besatzung befand sich auch eine unlängst eingetroffene englische Marinebrigade; sie sollte nach englischen Zeitungsberichten das Rückgrat der Verteidigung sein. Der Grad der Auflösung der englischen und belgischen Truppen wird durch die Tatsache bezeichnet, daß die Übergabeverhandlungen mit dem Bürgermeister geführt werden mußten, da keine militärische Behörde aufzufinden war. Die vollzogene Übergabe wurde am 10. Oktober vom Chef des Stabes des bisherigen Gouvernements von Antwerpen bestätigt. Die letzten noch nicht aufgegebenen Forts wurden von unseren Truppen besetzt.
Die Zahl der Gefangenen läßt sich noch nicht übersehen. Viele belgische und englische Soldaten sind nach Holland entflohen, wo sie interniert werden. Gewaltige Vorräte aller Art sind erbeutet. Die letzte belgische Festung, das "uneinnehmbare" Antwerpen, ist bezwungen. Die Angriffstruppen haben eine außerordentliche Leistung vollbracht, die von Seiner Majestät damit belohnt wurde, daß ihrem Führer, dem General der Infanterie v. Beseler, der Orden Pour le mérite verliehen wurde. 1)


Proklamation des Generals v. Beseler in Antwerpen

Brüssel, 10. Oktober.
General v. Beseler hat folgende Proklamation erlassen:

"Einwohner von Antwerpen! Das deutsche Heer betritt Eure Stadt als Sieger. Keinem Eurer Bürger wird ein Leid geschehen und Euer Eigentum wird geschont werden, wenn Ihr Euch jeder Feindseligkeit enthaltet. Jede Widersetzlichkeit dagegen wird nach Kriegsrecht bestraft und kann die Zerstörung Eurer schönen Stadt zur Folge haben." 1)


Antwerpen in deutschem Besitz

Die "Frankfurter Zeitung" schrieb am 10. Oktober 1914:
Antwerpen ist gefallen! Wochenlang hatten unsere Truppen im Süden der Stadt gelegen, um unsere Durchfahrtslinien durch Belgien vor den Belästigungen des Antwerpener Heeres zu schützen. Das Land ist so klein, und alle Orte schieben sich so eng zusammen, daß unsere Feinde, aber vielleicht auch mancher Zweifler unter uns selber, glauben mochten, die Deutschen drängten vergeblich nach der Festung vor. Dann aber kam plötzlich der Angriff und nach einem Dutzend stürmischer Tage war die Stadt unser. Wir wissen, was wir an unseren Truppen, an den Wehrfähigen des deutschen Volkes, für ein köstliches Gut besitzen, wir wissen, daß die Armee wohlgeübt ist und daß sie technisch unerreichte Hilfsmittel hat.
Aber nie konnten wir hoffen, daß ein so kleiner, in der Gesamtzahl der Millionen verschwindender Teil unseres Heeres in dieser unglaublich kurzen Zeit das gigantische Festungswerk Antwerpens zertrümmern und die unsäglichen Schwierigkeiten eines genialen Verteidigungsplans überwinden könne, der den Angreifer von allen Seiten mit Wasser und Feuer überschüttet und seinen Anlauf durch Minen und Eisenstacheln und alle Mittel eines schonungslosen Festungskriegs aufzuhalten sucht. Für diesen Heldenmut und diese unbeugsame Lust am kühnen Angriff finden wir schwerlich ein ebenbürtiges Beispiel. Die Tage von Antwerpen werden unsern Feinden unvergeßlich bleiben. Englische Blätter sprachen mit einem Anflug von Entrüstung von dem Kampf der Kruppschen Stahlgeschütze gegen belebte Menschenmassen.
Nun gut, wir ertragen den Vorwurf, denn was wir tun, ist Kriegsbrauch. Krupp hat gesiegt. Aber nicht die starren Ungeheuer aus Erz und Panzer, sondern der Geist, der die Wunderwerke schuf und ihnen Sinn und Leben gab.
Wir jubeln diesem Sieg zu, denn er führt uns einen mächtigen Schritt weiter zum Ziel. Aber mancher ließ wohl die Bahnen mit einem Gefühl der Beklemmung in den grauen Morgen flattern. Nicht, weil er der Opfer gedenkt, die uns dieser Kampf gekostet hat, denn unser Volk fühlt stark genug, um den Preis unserer Siege ohne Klage zu zahlen, sondern weil das furchtbare Elend der gefallenen Stadt für uns so sinnlos ist und so leicht abwendbar gewesen wäre. England ist dort in Antwerpen geschlagen worden. Es hat die Stadt verloren und ist zugleich moralisch furchtbar getroffen worden. Erst hätte man noch sagen können, dieses zähe Festhalten an dem wertvollen Besitz habe etwas Bewundernwertes, ja Heroisches. Aber eine Hilfe in der letzten Stunde und mit viel zu schwachen Mitteln. wenn uns vielleicht auch die schweren Schiffsgeschütze manche Not machten, und vor allem: eine herrische Hilfe, die den Eigentümer der Stadt zu einem wahnsinnigen Ausharren zwingt, verdient kein Lob. Die grausamen Stunden der Bedrängnis und der Beschießung verdankt Antwerpen seinen englischen Freunden. Uns selber aber verdankt die Stadt, daß dieses Leid so kurz war, als es nur eben sein konnte. Wir haben die Hoffnung, daß wenigstens der Schaden, den Antwerpen erlitten hat, bei weitem hinter dem zurückbleibt, den eine mehrtägige Beschießung hätte anrichten müssen. Als der Sturm der Geschosse anschwoll und in ihrem Schutz das deutsche Heer furchtlos die innersten Werke der Stadt angriff, machte sich die Schar der Verbündeten von dannen. Sie zogen gen Westen längs der Grenze, den Spuren der Regierung und des Königs nach. Es mag eine eilige Flucht gewesen sein, denn vom Süden her waren die Deutschen über die Schelde gekommen, um den Fliehenden den Rückzug an die Nordsee abzuschneiden. Darum ist unsere Siegesbeute in Antwerpen in jedem Fall groß und wichtig, denn wir können als sicher annehmen, daß die gesamte schwere Artillerie, die belgische, französische und vor allem die englische, stehen geblieben sind. Der Feind selbst ist fürs erste aus der Stadt entkommen. Das mag manchen enttäuschen. Aber noch sind die Flüchtlinge nicht an der Nordsee. Wir können uns ruhig darauf verlassen, daß die Führer unserer Belagerungsarmee mit diesem Ende gerechnet haben. Also werden sie auch Vorsorge für die Vereitelung eines glücklichen Entkommens getroffen haben.
Die Größe und Bedeutung unseres Erfolges in Antwerpen läßt sich in ihrem ganzen Umfang noch nicht übersehen. Der Fall der belgischen Festungsstadt ist für die Verbündeten ein ungeheurer Schlag. Der strategische Rang des Ereignissen ist annähernd abschätzbar an den riesigen Anstrengungen unserer Feinde, die mit geradezu verzweifelten Mitteln versucht haben, Antwerpen zu entsetzen. Diesem Ziel zuliebe ließen sich die Franzosen verleiten, ihren linken Flügel in Nordfrankreich immer weiter nach Norden hinaufzuschieben und durch den Aufbau neuer Truppen bis über die belgische Grenze hinaus phantastisch zu verlängern. Zugleich zeugen die wahnwitzigen Bemühungen der Engländer, in der belagerten Stadt Widerstand bis zum Äußersten zu leisten, von dem hohen Wert, den die Verbündeten mit Recht dem Besitz Antwerpen zuschrieben. Die große und reiche Stadt mit ihren starken Hilfsquellen und ihren trefflichen Festungswerken, die ungezählten Tausenden sichere Unterkunft boten, war eine ständige Gefahr in unserem Rücken. Antwerpen konnte jeden Augenblick der Ausgangspunkt höchst gefährlicher Ausfälle werden, die das Zeichen zu neuen Erhebungen belgischer Franktireurs gewesen wären. Unsere Sicherheit in Belgien war dauernd schwer bedroht. Das ist mit einem Mal anders geworden, denn von nun an fehlt für die Belgier auch die letzte Spur eines Vernunftgrundes für jeden weiteren Widerstand. Zugleich erschließen sich uns die Vorratskammern und Hilfsmittel der Großstadt, was allein für die Verpflegung unserer Truppen von hohem Wert ist. Die Hauptsache, gerade im jetzigen Augenblick der Entscheidungskämpfe, ist aber, da unsere Heeresleitung über Hunderttausende vorzüglicher Truppen und ungezählte schwere und schwerste Geschütze und Mörser verfügen kann, die bei der großartigen Organisation unserer Truppenverschiebungen mit überraschender Schnelligkeit gerade an dem Punkte auftreten könnte, an dem es der Feind am allerwenigsten vermutet hätte.
Belgien ist mit dem Fall Antwerpens zum weitaus größten Teil als Kriegsschauplatz ausgeschieden. Mit einem unserer Gegner sind wir im großen ganzen zu Ende gekommen. Der Rest ist Kleinarbeit. Und das geschah zu einer Zeit, in der die Verbündeten und mancher andere den großen Sieg über Deutschland erwartet haben. Wir stehen aber fester da als je und schlagen nach allen Seiten kräftig um uns. Dieses Ergebnis der letzten Tage, das Zeugnis einer ungeheueren Stärke und unvermindert fließender Hilfsquellen, macht die politische Bedeutung unseres Sieges aus. Unsere Feinde sind bestürzt, die Abwartenden fühlen, daß sie klug getan haben, sich zurückzuhalten, und die unbekümmert Zuschauenden werden mit Bewunderung von einer Nation sprechen, die keinen Zweifel gelassen hat, daß sie die stärkste ist von allen.


Ein Telegramm des Kaisers

Karlsruhe, 10. Oktober. (W. B.)
Der Kaiser hat gestern Abend an die Großherzogin Luise telegraphiert: "Antwerpen wurde heute Nachmittag ohne Kampf besetzt. Gott sei für diesen herrlichen Erfolg in tiefer Demut gedankt. Ihm sei die Ehre." (gez.Smile Wilhelm. 2)


Der österreichisch-ungarische Heeresbericht:
Die Entsetzung von Przemysl

Wien, 10. Oktober. (W. B.)
Amtlich wird gemeldet:
Gestern versuchte der Feind noch einen Sturm auf die Südfront von Przemysl, der jedoch zurückgewiesen wurde. Dann wurden die Rückwärtsbewegungen der Russen allgemein. Auch mußten sie die Westfront räumen. Unsere Kavallerie ist dort bereits eingeritten. Fünf bis sechs russische Infanterie-Divisionen stellten sich bei Lancut, mußten jedoch gegen den San-Fluß flüchten. Ferner wurden eine Kosaken-Division und eine Infanterie-Brigade östlich von Dymow zurückgeworfen. Unsere Truppen sind dem Gegner überall auf den Fersen.

Wien, 10. Oktober. (W. B.)
Der Kriegsberichterstatter der "Reichspost" meldet: Am Dienstag haben die Russen einen heftigen Angriff auf einen Teil des äußeren Fortgürtels von Przemysl unternommen. Die Verteidiger ließen den Feind auf 800 Meter herankommen und eröffneten erst dann ein starkes Geschütz-, Maschinengewehr- und Infanteriefeuer. Die Wirkung des plötzlichen Feuers war entsetzlich. Gegen 10000 Russen waren zu diesem Angriff angesetzt und bis auf geringfügige Überreste sind alle tot oder verwundet am Platze geblieben. Der russische Angriff war hier völlig in sich zusammengebrochen.

Krakau, 10. Oktober. (W. B.)
Wie die Blätter melden, traf die Statthalterei Vorkehrungen zur Wiederaufnahme der Amtstätigkeit der Bezirkshauptmannschaften Tarnobrzeg, Nisko, Kopoycs, Sanok und Lisko. Der bei der ersten Besetzung von Russisch-Polen im August eingeführte Automobilverkehr Krakau - Kielce ist am 8. Oktober wieder aufgenommen worden. 2)


König Karol von Rumänien tot

Karol von Rumänien
Karol von Rumänien

Bukarest, 10. Oktober. (W. B.)
König Karol ist heute früh gestorben. 2)



Der 1. Weltkrieg im Oktober 1914
www.stahlgewitter.com
_________________
Met hart en ziel
De enige echte

https://twitter.com/ForumWO1
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht Verstuur mail Bekijk de homepage
Yvonne
Admin


Geregistreerd op: 2-2-2005
Berichten: 45457

BerichtGeplaatst: 10 Okt 2006 7:46    Onderwerp: Reageer met quote

1916 : Eighth Battle of the Isonzo

On this day in 1916, Italian forces during World War I initiate the Eighth Battle of the Isonzo, essentially continuing a previous assault on Austrian positions near the Isonzo River and attempting to increase gains made during previous battles in the same region.

The mountainous terrain around the Isonzo, at the border between Italy and Austria-Hungary, despite being ill-suited to offensive operations, saw no fewer than 12 battles over the course of World War I, beginning in the late spring of 1915 after the entry of Italy into the war on the side of the Allied powers. After the Italians established positions at Gorizia, including a long-desired bridgehead across the river in a successful offensive in the Sixth Battle of Isonzo in August 1916, Luigi Cadorna, chief of staff of the Italian army, was determined to extend his gains. In mid-September, the Italians launched the seventh of the Isonzo battles; they were quickly pushed back by Austro-Hungarian forces and suffered heavy casualties.

The Eighth Battle of the Isonzo, fought from October 10-12, 1916, was a continuation of these Italian attempts to extend their positions at Gorizia. As in the previous month, the short, concentrated burst of fighting resulted in heavy Italian casualties, prompting Cadorna to call the offensive off pending his army’s recuperation. Although the Italians made a fifth and final attack of the year, the Ninth Battle of the Isonzo, on November 1, stalemate in the region continued until the following October, when Austria-Hungary called on its ally, Germany, for reinforcements in the region. The resulting offensive, the Twelfth Battle of the Isonzo, or the Battle of Caporetto, was a decisive victory for the Central Powers, and a crushing blow for the Italian forces—one that resulted in Cadorna’s dismissal and a comprehensive change in strategy. By war’s end, Italy had suffered some 600,000 casualties—fully half of those came in the Isonzo region.

www.historychannel.com
_________________
Met hart en ziel
De enige echte

https://twitter.com/ForumWO1
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht Verstuur mail Bekijk de homepage
abn



Geregistreerd op: 11-12-2005
Berichten: 702

BerichtGeplaatst: 12 Okt 2006 21:17    Onderwerp: Reageer met quote

10/10/1914
De aftocht van het Belgisch leger uit Antwerpen

Duitse spotprent: De zeeslag van Antwerpen
Koning Albert vecht aan het hoofd van zijn troepen voor een plaatsje op de stoomboot naar Engeland.
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht
Percy Toplis



Geregistreerd op: 9-5-2009
Berichten: 13473
Woonplaats: Suindrecht

BerichtGeplaatst: 10 Okt 2017 13:18    Onderwerp: Reageer met quote

Wat gebeurde er op 10 oktober 1914?

De Duitse generaal von Beseler had gehoopt de Belgische koning gevangen te nemen in Antwerpen. Die is echter in Oostende, de nieuwe hoofdstad van België. Welke feiten halen nog het nieuws?

Over de Meir marcheren Duitsers en op het stadhuis ondertekent men de capitulatie. Het feit doet in alle Duitse steden en dorpen de kerkklokken luiden. Tot grote teleurstelling van de Duitse generaal von Beseler, die Antwerpen binnentrad in de volle overtuiging dat hij het Belgische leger, de regering en zelfs de Koning ging gevangen nemen.’ Die is echter in Oostende, de nieuwe hoofdstad van België. Daar overlegt de koning met Franse en Britse generaals.

Virginie Loveling is verbolgen. ‘Telkens kwamen er verhalen van zege: de Duitschers waren gevlucht, hadden zich overgegeven daar of ginder na ernstige verliezen te hebben ondergaan…’ Gisteren verzekerde een officier Loveling dat de forten stand houden en nu ontdekt ze dat de vijand al een maand in Luik is. Door gebrek aan kranten weet Diksmuide niet dat Antwerpen verloren gaat. Het IJzerstadje is verbijsterd als er vier dagen lang vluchtende soldaten arriveren.

Het bayerisches Reserve-Infanterie-Regiment 16 – bekend als regiment List is een allegaartje. De drieduizend dienstplichten en vrijwilligers paradeerden in München voor koning Ludwig III. Eind oktober moeten ze aan het westfront zijn. Vandaag vertrekken ze voor de laatste training. De toejuichingen contrasteren met wat een soldaat schrijft. Van zes uur in de morgen zijn ze bezig. Ze zijn moe en bivakkeren in openlucht. Slapen doen ze niet. Het geklaag komt van een zekere A. Hitler.

http://www.standaard.be/cnt/dmf20140929_01293609
_________________

"Omdat ik alles beter weet is het mijn plicht om betweters te minachten."
Marcel Wauters, Vlaams schrijver en kunstenaar 1921-2005
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht
Percy Toplis



Geregistreerd op: 9-5-2009
Berichten: 13473
Woonplaats: Suindrecht

BerichtGeplaatst: 10 Okt 2017 13:19    Onderwerp: Reageer met quote

De Slag aan de IJzer - 10 oktober 1914

Op 10 oktober werd - weer op advies van Pau - beslist om de Tweede Divisie alvast per spoor vanuit Zelzate naar Calais te laten vertrekken. De volgende dag, omstreeks 17 uur, werd dit bevel ingetrokken en de Tweede Divisie - die nog in Veurne was - werd in het land gehouden.

Dit gebeurde omdat tijdens de nacht Joffre had laten weten dat het Belgisch leger in Boulogne totaal werkeloos zou toekijken, terwijl er in de regio Ieper-Poperinge dringend troepen nodig waren. Joffre liet verdere afspraken aan generaal Ferdinand Foch over en die ging uiteindelijk akkoord met een tijdelijk hergroeperen van de Belgen in het gebied Nieuwpoort-Veurne-Diksmuide. Wél hoopte de Franse legerleiding dat zij na 48 uur rust d.w.z. op de 13de en ten laatste op de 14de weer inzetbaar zouden zijn. Belgisch opperbevelhebber koning Albert wees op de lamentabele toestand van zijn troepen, maar hij slaagde er niet in om de Fransen duidelijk te maken dat deze alléén op papier nog gevechtswaarde hadden.

http://www.wo1.be/nl/geschiedenis/slagen-in-de-westhoek/het-ijzerfront/10-oktober-1914
_________________

"Omdat ik alles beter weet is het mijn plicht om betweters te minachten."
Marcel Wauters, Vlaams schrijver en kunstenaar 1921-2005
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht
Percy Toplis



Geregistreerd op: 9-5-2009
Berichten: 13473
Woonplaats: Suindrecht

BerichtGeplaatst: 10 Okt 2017 13:20    Onderwerp: Reageer met quote

10 oktober 1914 - aankomst Belgische vluchtelingen

Toen in 1914 de oorlog uitbrak gingen, na de bezetting van hun land, veel Belgen op de vlucht naar Nederland. Ze werden zo goed en zo kwaad als dat ging opgevangen in vluchtelingenkampen die her en der uit de grond werden gestampt.

Ook Harderwijk kende een aantal van dergelijke kampen, het grootste daarvan lag op de plaats waar later de WGF kazerne werd gebouwd. (tegenwoordig Bouw & Infra Park) In eerste instantie werden de Belgisch militairen ‘achter het prikkeldraad' gehouden, geïnterneerd dus, maar naarmate de oorlog langer duurde, werden de regels versoepeld. Zo mochten de mannen in het weekeinde een pintje drinken in de stad en bezochten daarvoor cafés in de stad, daar had Harderwijk toen veel van.

https://www.harderwijksezaken.nl/geschiedenis/10-oktober-1914-aankomst-belgische-vluchtelingen/10-oktober-1914-aankomst-belgische-vluchtelingen
_________________

"Omdat ik alles beter weet is het mijn plicht om betweters te minachten."
Marcel Wauters, Vlaams schrijver en kunstenaar 1921-2005
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht
Percy Toplis



Geregistreerd op: 9-5-2009
Berichten: 13473
Woonplaats: Suindrecht

BerichtGeplaatst: 10 Okt 2017 13:22    Onderwerp: Reageer met quote

WO I: Belgische vluchtelingen overspoelen onze grensgebieden

(...) Roosendaal zat halverwege oktober vol met gemobiliseerde soldaten en vluchtelingen. De regering trachtte, zoals gezegd, de druk op de grensstad te verlichten, maar doordat de toestroom naar Roosendaal dagenlang aanhield, bleef de situatie in de stad penibel. Ook de kranten prezen de inzet van de Roosendalers, maar erkenden dat de situatie praktisch niet in de hand te houden was. De Tijd op 10 oktober:

Dezen middag kwam er een leelijke stagnatie in het liefdebedrijf, dat hier zoo schitterend werd, uitgevoerd. Er was tegen vijf uur in heel Roosendaal geen stukje eten meer te krijgen. Alles, wat hier te krijgen was, werd gegeven aan de hongerige vluchtelingen, totdat... de menschen niet meer geven konden. (...)

https://www.kb.nl/themas/geschiedenis-en-cultuur/nederland-tijdens-de-eerste-wereldoorlog/wo-i-belgische-vluchtelingen-overspoelen-onze-grensgebieden
_________________

"Omdat ik alles beter weet is het mijn plicht om betweters te minachten."
Marcel Wauters, Vlaams schrijver en kunstenaar 1921-2005
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht
Percy Toplis



Geregistreerd op: 9-5-2009
Berichten: 13473
Woonplaats: Suindrecht

BerichtGeplaatst: 10 Okt 2017 13:24    Onderwerp: Reageer met quote

1914 - 1915 - JULIANA VAN STOLBERGKAZERNE

Na de val van Antwerpen op 10 oktober 1914 vluchtten, naast ongeveer één miljoen burgers, ongeveer 32.000 Belgische militairen de Nederlandse grens over. Vanwege de neutraliteit van Nederland tijdens de Eerste Wereldoorlog, moesten deze militairen worden ontwapend en worden geïnterneerd om te voorkomen dat ze weer deel gingen nemen aan de strijd. De militairen werden opgevangen in kazernes verspreid over Nederland. Dit was mogelijk omdat de kazernes leegstonden vanwege de mobilisatie van Nederlandse militairen aan de grenzen.

De eerste 2.000 Belgische militairen arriveerden op 10 oktober 1914 op het station van Amersfoort. In de loop van de week groeide hun aantal tot 16.000. De ongeveer 250 officieren werden ondergebracht in pensions, hotels en bij burgers in Amersfoort. De onderofficieren en soldaten werden opgevangen in de Juliana van Stolbergkazerne.

Lees verder op http://belgengezocht.nl/webexposities/detail/bbf31f70-36ba-4eba-b4fa-60fe2c9deda4
_________________

"Omdat ik alles beter weet is het mijn plicht om betweters te minachten."
Marcel Wauters, Vlaams schrijver en kunstenaar 1921-2005
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht
Percy Toplis



Geregistreerd op: 9-5-2009
Berichten: 13473
Woonplaats: Suindrecht

BerichtGeplaatst: 10 Okt 2017 13:25    Onderwerp: Reageer met quote

10 oktober 1914 - 12de brief Villefranche, (de brief is erg beschadigd)

Mijn liefste vriendin,

Ik heb zojuist je achtste brief ontvangen. Ik denk dat het goed is om een nummer op je brief te zetten, dit zal het makkelijk voor je maken om te zien op welke datum ik je brieven ontvang. Werkelijk, het zijn kranten, zes grote pagina’s bijna acht eigenlijk want eentje is verweven. Je doet veel te veel moeite, waarschijnlijk kun je niet uitrusten omdat je mij moet schrijven. Ik zie dat je waarschijnlijk veel aan me denkt, en dat ik een lieve en aardige vrouw heb, toegewijd aan haar man. Ik denk vaak aan deze mooie momenten die we samen hebben doorgebracht, zeker het dagelijkse werk liet ons niet… (onleesbaar). Deze momenten hebben meer waarde, dan …(onleesbaar) omdat ze zo kort waren. Als we nu een halve dag samen zouden kunnen hebben, zo veel aan elkaar te vertellen, ik denk dat dit moment voor altijd in onze harten gekerfd zal blijven. Ik weet niet of we dit geluk hier beneden zouden hebben, heb je je dit wel eens afgevraagd? Want het zou heel goed kunnen dat ik ook naar het slagveld moet gaan. Je moet er niet te gerust op zijn, nu vrees ik niks, maar je weet nooit wat er kan gebeuren. In elk geval, wees gerust, want ook al zit ik tussen de kogels, de Heer kan ze zowel daar behoeden als elders. Ik ben heel blij om te weten dat jij je vertrouwen in Hem stelt. Je vertelt dat je geen goed nieuws hebt gehoord toen je buitenshuis was, ja inderdaad als je de kranten leest, dan zijn ze niet erg geruststellend. Overal zijn de machten der wereld in oorlog, of bijna zover. Er zijn al tien, wie weet zullen er nog meer komen. Dit alles is erg triest, laten we dit in de gratie van God laten en vragen we hem om de zijnen te beschermen …(onleesbaar) gestuurd in het midden van deze duisternis bevinden. Je zegt me dat je … (onleesbaar) hebt ontmoet. Blijkbaar begrijpt ze de militaire dienst niet goed, maar je had je niet moeten laten vervelen door haar. Je had gelukkig moeten zijn om over je geliefde te horen praten. Je zou wel jaloers moeten zijn geweest om deze reis te moeten maken, zoals nicht Lydie. Helaas heeft ze niet lang met haar man kunnen blijven. Je vraagt me of ik kleding nodig heb voor de winter, als ik hier blijf heb ik niks nodig en als ik moet vertrekken dan zou ik kleding in het opslagmagazijn vinden. Het zou om handschoenen gaan, maar ik zou een oplossing vinden om deze te bemachtigen. Dus stuur me maar nog niks als ik het je nog niet gevraagd heb. Ook niet geen eten, dat wordt erg duur en dat zou jammer zijn. Ik bedank je hartelijk voor deze kleine attenties. Ik verdien voldoende voor alles wat ik nodig heb. Ik ben erg blij om alle details te lezen over onze kleine, lieve Georges. Dit interesseert me zeer, dit zal erg … (onleesbaar) voor jou om hem om je heen te zien dribbelen. Hij is de gelukkigste van ons drie. Hij zal zich deze verschrikkelijke oorlog niet herinneren. Weet je waar ik aan heb zitten denken, ik zal het je zeggen, elke dag lees ik de krant en om jou op de hoogte te houden zal ik krantenknipsels aan je sturen welke je met zorg zult bewaren. Ze zullen een soort van samenvatting van de oorlog zijn. Ik heb lang geaarzeld om je deze te sturen, want ik zou het erg jammer vinden als ze onderweg kwijt zouden raken, maar ik zal er vandaag toch mee beginnen.

Liefste, ik ben vergeten je te zeggen dat ik je zevende brief op 7 oktober heb ontvangen. Nu schaam ik me dat ik je daarop niet geantwoord heb, voordat ik je achtste brief ontving. Wat was deze ook lang, vol charmante details! Duizend maal dank hiervoor. En vooral veel dank voor het kroontje wat er tussen zat, ik zal deze zorgvuldig bewaren. Het voelt alsof ik daarboven ben als ik al deze details lees.

Ik heb enkele wijzigingen gehad op mijn werk, vanaf heden houd ik me alleen nog bezig met de sectie buitenrang en met het schieten. Een andere adjudant die uit het westen is gekomen, houdt zich bezig met de rest; ik ben er niet boos om. Ik zal minder werk en minder zorgen hebben. ken je niet een bakker van …(onleesbaar) M. Avoic, hij was ernstig geblesseerd door een schotwond in zijn borst. Men heeft niet …(onleesbaar) eruit halen, en hij is overleden in een ziekenhuis van Beaulieu, drie kilometer hier vandaan. Hij is gisteren om 8 uur begraven. Het schijnt dat zijn broer ook was gekomen. Ik ken zelf echter niet de details, maar ik denk helaas dat het wel waar is. Tot gauw mijn liefste, ik laat het hierbij voor vandaag. Ik houd je dicht bij mijn hart. Doe de groetjes aan je ouders en aan onze vrienden.

Je lieve man, Raymond.

Ps: ik geef kusjes aan de bloem die je mij gestuurd hebt en ik zal het je terug sturen.

https://lettresdunsoldatnl.wordpress.com/2014/10/10/10-oktober-1914/amp/
_________________

"Omdat ik alles beter weet is het mijn plicht om betweters te minachten."
Marcel Wauters, Vlaams schrijver en kunstenaar 1921-2005
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht
Berichten van afgelopen:   
Plaats nieuw bericht   Plaats Reactie    Forum Eerste Wereldoorlog Forum Index -> Wat gebeurde er vandaag... Tijden zijn in GMT + 1 uur
Pagina 1 van 1

 
Ga naar:  
Je mag geen nieuwe onderwerpen plaatsen
Je mag geen reacties plaatsen
Je mag je berichten niet bewerken
Je mag je berichten niet verwijderen
Ja mag niet stemmen in polls


Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group