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14 Juli 1916

 
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Auteur Bericht
Ernst Friedrich
Gast





BerichtGeplaatst: 14 Jul 2006 15:51    Onderwerp: 14 Juli 1916 Reageer met quote

Unterwegs bekam ein Kamerad einen Schreikrampf

Zojuist reikt mij de postbode een pakje aan. Vers van de pers lijkt het: Die Deutschen an der Somme 1914-1918. Krieg, Besatzung, Verbrannte Erde, bezorgd door Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich en Irina Renz, juni 2006.

Welnu op 14 juli noteert Gustav Krausz, Unteroffiier, Infanteriebrigade 80, R.I.R. 29:
Kaum hatten wir uns zur Ruhe gelegt, wurden wir um 1 Uhr geweckt. Vorn tobte eine heftige Schieszerei. Wir traten an, empfingen Handgranaten und marschierten dann auf der wunderbaren Staatsstrasze in Richtung Péronne, in stockdusterer Nacht, die nur durch das Wetterleuchten der Front erhellt wurde. Bald ging’s links ab durch Felder. Weisze Tücher, die an Pfählen hingen, zeigten uns den Weg. Unterwegs bekam em Kamerad einen Schreikrampf. Wir kamen bald an die Ufer der Somme und überschritten sie auf einer viele hundert Meter langen von den Pionieren gebauten Holzbrücke, die oft unter Feuer lag, — ohne Verluste. Wir kamen in ein kleines Nest Chapelette, wo wir in der Nähe des Bahnhofes am Hang uns niederlieszen und uns kleine Löcher zur Deckung buddelten. Durch den raschen Vorstosz der Franzosen, die bis ans Ufer der Somme gelangt waren, von wo sie die 25er und 7ler wieder den Berg hinauf getrieben hatten, hatte die Zivilbevölkerung keine Zeit mehr gehabt, ihre Häuser ordnungsmäszig zu räumen. Es war alles liegengeblieben. Ebenso war es den Verwaltern des Etappenmagazins der 121. Infanteriedivision gegangen, die die reichen Lager am Bahnhof im Stich lassen mussten, ebenso wie den reichen Wagenpark der Eisenbahn, der infolge der gesprengten Brücken nicht mehr zurückgefahren werden konnte. Die Gleisanlagen waren von zahlreichen tiefen Trichtern unterbrochen. In den Hallen des Magazins, die ständig unter Feuer lagen, fanden wir unendliche Vorräte an Konserven (Erbsen, Bohnen, ganze Fsser Blumenkohl, grosze Bestände von Betttüchern und Zelten, Lampen, Öfen, Zucker, Tabak usw.). Der Kaffee lag fuszhoch auf dem Boden, wir wateten drin rum. Viele Zentner von Hartspiritus standen herum. In einem Raum lagen viele Feuerwehrhelme aus Messing, die von einer Materialsammelstelle zusammengetragen waren. Wir spannten uns gegen den Regen Zeltbahnen auf und kochten hinter und unter den Eisenbahnwagen uns ein gutes Essen, während dauernd in die Hallen geschossen wurde, was uns auch 2 Tote und einige Verwundete kostete. Der eine Tote war mit mir in Urlaub gefahren.
Am Nachmittag verstärkte sich die Beschiefung immer mehr, sodass es in unseren Kaninchenlöchern recht ungemütlich war. Wenn em Schuss in die Hallen einschlug, gab’s immer ein furchtbares Getöse. Trotz Verbot wagten sich immer wieder einzelne in das Magazin, besonders als bekannt wurde, dass noch irgendwo Bierffässer vorhanden seien. An einem der folgenden Abende wurde uns tatsächlich auch eine Portion Bier zu unserer grofen Freude nach vorne gebracht. Gegen 8 Uhr lieg das Feuer etwas nach. Um ¾ 10 Uhr traten wir zum Schanzen an. Uber uns waren einige Flieger, die wir auf Grund der Kreuze an den Tragflächen für deutsche hielten. Plötzlich erhielten wir von ihnen einige Bombengrüsze. Wir gingen gruppenweise durch das Dorf, das unter heftigem Feuer lag, bis zur Strasze nach Biaches, die wir überquerten. Heftiger Beschuss zwang uns in den Graben, wo wir eine halbe Stunde im Feuer liegenblieben, und wobei em Einschlag dicht neben mir lag. Es waren auch Gasgeschosse dabei. Mein Vordermann wollte sich zuerst nicht hinlegen, da jemand an der Stelle ausgetreten war. Aber schlieflich blieb ihm nichts anderes übrig, zumal der Kompanieführer nachhalf. Späer rückten wir bis zur 3. Linie, wo wir dann bis 3 Uhr morgens schanzten. Vor uns war der Himmel durch brennende Häuser hell erleuchtet.
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Finnbar
Moderator


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Berichten: 6982
Woonplaats: Uaso Monte

BerichtGeplaatst: 03 Feb 2012 13:43    Onderwerp: Reageer met quote

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