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Slag bij Helgoland

 
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Auteur Bericht
wvanrosm



Geregistreerd op: 31-5-2006
Berichten: 501

BerichtGeplaatst: 05 Jun 2006 19:12    Onderwerp: Slag bij Helgoland Reageer met quote

Nieuw artikel toegevoegd in de encyclopedie ("wiki"): De Slag bij Helgoland. Link:

http://www.forumeerstewereldoorlog.nl/wiki/index.php/Slag_bij_Helgoland
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Richard



Geregistreerd op: 3-2-2005
Berichten: 13329

BerichtGeplaatst: 05 Jun 2006 19:37    Onderwerp: Reageer met quote

Flink wat leesvoer.
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Mario



Geregistreerd op: 20-2-2005
Berichten: 4423
Woonplaats: Rotterdam

BerichtGeplaatst: 06 Jun 2006 9:24    Onderwerp: Reageer met quote

wvanrosm is goed bezig op de wiki ! Hulde !
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Pegoud
Moderator


Geregistreerd op: 28-3-2005
Berichten: 7206
Woonplaats: Brabant

BerichtGeplaatst: 01 Jul 2008 22:14    Onderwerp: Reageer met quote

Yvonne schreef op 11 september 2006:

Quote:
Das Seegefecht bei Helgoland

Berlin, 11. September.1914 (Priv.-Tel.)
Die Angaben, welche seinerzeit über die Gefechtstätigkeit und den Untergang des kleinen Kreuzers "Ariadne" am 28. August vor Helgoland gemacht worden sind, können heute nach dem nunmehr vorliegenden Material vervollständigt werden. Danach hat sich das Gefecht in folgender Weise abgespielt: Am 28. August morgens erhielt der Kreuzer "Ariadne" in einer rückwärtig der Vorpostenlinie befindlichen Stellung die Nachricht, daß feindliche Torpedobootzerstörer nördlich von Helgoland gesehen worden seien. Dazu kam die Bitte von einem unserer Torpedoboote um Hilfe. Die "Ariadne" ging sofort in Richtung auf den Geschützdonner vor, suchte aber in dem immer unsichtiger werdenden Wetter zunächst vergebens in verschiedenen Richtungen nach dem Feinde. Das Geschützfeuer verstummte. "Ariadne" ging in eine abwartende Stellung zurück und begegnete dabei dem Kreuzer "Köln", der mit Heimfahrt nach Westen lief. Kurz darauf kamen Signale von anderen Kreuzern, daß sie sich mit feindlichen Zerstörern im Feuergefecht befänden. Während "Ariadne" nun wieder vorging, vernahm sie erneut Geschützfeuer und erblickte später im Nebel einen großen englischen Schlachtkreuzer der Lion-Klasse. Dieser warf sich nun auf die "Ariadne". Kurz darauf gesellte sich ein zweiter Kreuzer derselben Klasse dazu und diese beiden Riesen beschossen die kleine "Ariadne" über eine halbe Stunde lang aus geringer Entfernung. "Ariadne" erhielt eine große Anzahl Treffer aus den schweren 34,3 cm.-Geschützen. Bald brannte das Achterschiff in hellen Flammen. Dann wurde das Vorschiff durchlöchert und halb zerstört, der Verbandplatz mit dem dort befindlichen Personal vernichtet. Wie viel Treffer im ganzen eingeschlagen sind, entzieht sich nach dem Bericht des Kommandanten jeder Berechnung. Die "Ariadne" wurde auf diese Weise in ihrer Bewegungsfähigkeit stark beeinträchtigt, und die verfolgenden Gegner konnten sie als bequeme und naheliegende Scheibe unausgesetzt aufs Korn nehmen. Trotz dieses fürchterlichen und überwältigenden Feuers wurden auf der "Ariadne" die noch gefechtsbrauchbaren Geschütze weiter bedient. Die Verwundeten wurden von den Krankenträgern ordnungsmäßig vom Oberdeck fortgeschafft. Jeder versuchte, an seinem Platz vorläufig Reparaturen nach Möglichkeit und selbständig auszuführen. Dabei wurde der erste Offizier im Zwischendeck von einem schweren Treffer weggefegt. Plötzlich drehten die feindlichen Panzerkreuzer nach Westen ab und stellten das Feuer ein. Der Kommandant der "Ariadne" gab den Befehl, den Brand zu löschen. Das Feuer hatte aber schon so weit um sich gegriffen, daß an ein Löschen nicht mehr zu denken war. Der Aufenthalt auf dem Schiffe wurde durch die Hitze und den Rauch immer unerträglicher. Die Verwundeten wurden auf die Back gebracht, wo auch der übrige Teil der Besatzung sich versammelte. Der Kommandant brachte drei Hurras auf den Deutschen Kaiser aus, das Flaggenlied und "Deutschland, Deutschland über alles" wurde gesungen, auch die Verwundeten stimmten mit ein. Da näherte sich ein anderer kleiner deutscher Kreuzer und schickte Boote herüber. Auch einige Boote der "Ariadne" konnten noch benutzt werden, und in diese wurden die Verwundeten gebracht. Dann sprang der Rest der Besatzung auf Befehl des Kommandanten über Bord, die Nichtschwimmer unter ihnen hielten sich an Schwimmwesten und Hängematten, alle wurden von den Booten aufgenommen. Der Kommandant der "Ariadne" versuchte noch, sein Schiff in Schlepp nehmen zu lassen, aber die "Ariadne" legte sich, nachdem sie beinahe ganz ausgebrannt war, auf die Seite und kenterte dann. Der Kommandant hebt mit hoher Anerkennung die Haltung der Besatzung und der Offiziere hervor.
Über den seinerzeit berichteten Kampf und Untergang des Torpedobootes "V 187" am 28. August vor Helgoland können wir heute den Bericht eines geretteten Wachtoffiziers dieses Torpedobootes bringen. Danach war der Hergang der folgende: Am Morgen des 28. August stand "V 187" in einiger Entfernung vor Helgoland auf Vorposten. Er erhielt das Signal von einem andren Torpedoboot: "Werde von feindlichem Torpedozerstörer gejagt. "V 187" versuchte dem Kameraden zu Hilfe zu kommen, fand ihn aber wegen des plötzlich dichter werdenden Nebels nicht, sondern sah sich nach kurzer Zeit auch zwei feindlichen Torpedobootzerstörern gegenüber. Bald darauf kamen noch vier nicht genau bestimmbare feindliche Schiffe in Sicht. "V 187" versuchte sich angesichts dieser Übermacht auf Helgoland zurückzuziehen, sah aber den Weg nach Helgoland durch vier neue in Sicht kommende feindliche Torpedobootszerstörer verlegt. Diese eröffneten auf einige Entfernung das Feuer auf "V 187" Das Boot versuchte nunmehr seitlich durch Kursänderung an den Feinden vorbeizukommen, fand aber auch diesen Kurs verlegt durch einen feindlichen Kreuzer, welcher "V 187" sofort ebenfalls auf nahe Entfernung unter ein heftiges Feuer nahm. Von allen Seiten, durch übermächtige Feinde gestellt, entschloß der Kommandant von "V 187" sich, auf die verfolgenden Feinde zuzudrehen. Die feindlichen Zerstörer stutzten zunächst auf dieses unerwartete Manöver hin. Dann eröffneten sie sämtlich - zehn an der Zahl und außerdem der Kreuzer - ein konzentrisches, vernichtendes Geschützfeuer auf das deutsche Torpedoboot. Dieses erlitt schwere Beschädigungen. Seine Geschütze wurden nacheinander außer Gefecht gesetzt. Der Kommandant wurde durch ein Sprengstück verletzt. In unabsehbarer Folge mehrten sich die Treffer und das Boot war vollständig in Rauch und Qualm gehüllt.
Der schwerverwundete Kommandant befahl unter diesen Umständen das Boot zu versenken. Eine mit Zeitzünder versehene Sprengpatrone wurde in einem der unteren Räume, weitere Patronen vorn im Schiff angebracht. Danach wurde der Befehl erteilt, das Boot zu verlassen. Der größte Teil der Besatzung sprang außenbords. Noch im Untergehen feuerte das Kontregeschütz unter Leitung des zweiten Offiziers auf die Zerstörer. Diese feuerten nur noch spärlich, setzten dabei aber auch dieses Geschütz außer Gefecht. Der Rest der Bedienung sprang nunmehr auch über Bord, und beinahe unmittelbar darauf ging "V 187" mit dem Bug zuerst unter. Es war niemand mehr an Deck zu sehen.
Von Interesse sind auch die folgenden Bemerkungen des Offiziers: "V 187" ist weit über eine Stunde von vier, später von zehn Zerstörern und dann einige Zeit von einem kleinen Kreuzer beschossen worden. In der ersten halben Stunde während des erfolgenden Gefechtes auf kurze Entfernung hat das Boot nur ganz unbedeutende Treffer erhalten. Erst in der zweiten Hälfte des Passiergefechts sind schwere Beschädigungen eingetreten, sodaß das Boot manövrierunfähig wurde. Beim Eingreifen der dann noch hinzukommenden Zerstörer ist das Boot schließlich vernichtet worden. Besonders lobend wird das Verhalten zweier Obermatrosen erwähnt. Diese wurden von einem englischen Zerstörer aufgefischt, sprangen aber, als später ein deutscher Kreuzer herankam, unter lebhaftem Pistolenfeuer der Engländer über Bord und entzogen sich so der Kriegsgefangenschaft.

www.stahlgewitter.com


Even samengevoegd dus.

Gr P
_________________
Wie achter de kudde aanloopt, sjouwt altijd door de stront.
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Yvonne
Admin


Geregistreerd op: 2-2-2005
Berichten: 45457

BerichtGeplaatst: 13 Sep 2014 11:20    Onderwerp: Reageer met quote

Seegefecht vor Helgoland

Quote:
In der Nordsee versenken die Briten drei deutsche Kriegsschiffe. 700 Menschen sterben. Die Frankfurter Zeitung berichtet am 31. August 1914 über den Kampf und die Rettungsaktion vor Helgoland.

s Seegefecht in der Nordsee.
Berlin, 30. Aug., 12. N. (Priv.-Tel.)

Von dem Untergang des Torpedobootes „V 187“ in dem Treffen bei Helgoland wird uns amtlich ein Bericht eines Augenzeugen zur Verfügung gestellt, der ein der Festhaltung würdiges Bild vom Verlust dieses Schiffes entwirft. Zuerst wurde das Boot vom Norden her angegriffen, und bald sah es sich von allen Seiten umringt von englischen Torpedobootszerstörern und Unterseebooten. „V 187“, auf dem sich außer dem Kommandanten auch der Flottillenchef befand, wehrte sich mit allen Kräften gegen die Uebermacht, verlor aber bald einen Teil seiner Bewegungsfreiheit. Das Boot drehte im feindlichen Feuer auf den Feind zu, um mit ihm in ein Passiergefecht zu kommen, wurde aber unter dem Hagel der Geschosse bald ganz manövrierunfähig. Um es nun nicht dem Feinde in die Hände fallen zu lassen, wurde im Innern des Bootes eine Sprengung vorgenommen. Das Boot sank rasch, und während des Sinkens noch bediente die Bemannung bis zum letzten Augenblick die noch brauchbar gebliebenen Geschütze. Feuernd sank das Boot in die Tiefe. Der Flottillenchef Kapitän Ballis und der Kommandant Kapitänleutnant Lechler fanden den Heldentod. Dem Feind gebührt die volle Anerkennung dafür, daß er, ungeachtet der Gefahren, seine Beiboote aussetzte, um die Lebenden aufzunehmen. Als er hiermit noch beschäftigt war, nahten sich deutsche Streitkräfte. Er mußte sich zurückziehen und die eigenen Beiboote treiben lassen. Aus diesen wurden die deutschen Gerettet auf unsere eigenen Schiffe übernommen.

Auf den Donner der Schiffsgeschütze vor Helgoland hin eilte der deutsche Kreuzer „Ariadne“ unserem schwachen Vorpostengefecht zu Hilfe. Als er in der Vorpostenlinie ankam, hatte sich der Feind schon gegen Westen zurückgezogen. Das Schiff nahm die Verfolgung auf und bestrebte sich, die Fühlung mit dem Feinde wieder zu gewinnen, um, wenn möglich, diesen zum Kampf zu stellen. Plötzlich sah er einen anderen deutschen Kreuzer mit zwei englischen Panzerkreuzern der Lionschiffklasse von 27 000 Tonnen mit je acht 34.3 Zentimeter-Geschützen im Kampfe. „Ariadne“ kam zur Unterstützung. Ein Treffer in den vorderen Kesselraum setzte aber bald die Hälfte der Kessel außer Betrieb, so daß das Schiff nur mit 15 Seemeilen laufen konnte. Noch eine halbe Stunde dauerte der ungleiche Kampf, dann war das Achterschiff in Brand geschossen, und der Brand dehnte sich bald auf das ganze Vorderschiff aus. Die vordere Munitionskammer konnte noch unter Wasser gesetzt werden, bei der hinteren war das nicht mehr möglich.

Der Feind hatte inzwischen nach Western abgedreht. Die „Adriane“ war aber dem Untergang geweiht. Die Mannschaft versammelte sich auf dem vorderen Deck und brachte, getreu der Ueberlieferung der Marine, drei Hurras auf den allerhöchsten Kriegsherrn aus. Dann erklang das Flottenlied, und unter dem Gesang von „Deutschland, Deutschland über alles“ wurde das Schiff in vollständiger Ordnung verlassen. Zwei deutsche Schiffe, die inzwischen herausgekommen waren, nahmen die Mannschaft auf, während die „Adriane“ in den Fluten versank. Von der Besatzung sind, soweit bisher festgestellt werden konnte, ihr erster Offizier Korvettenkapitän Franck, der Schiffsarzt Ritter v. Boxberger, der Wachtingeneur Helbing und ungefähr 70 Mann gefallen. Die Zahl der Verwundeten ist groß. Dieses Verhalten der Mannschaft in einem unglücklichen Kampf und das Zugeständnis des Feindes, daß er schwere Beschädigungen erlitten hat, zeugen für die Tüchtigkeit und den Kampfesmut unserer Marine.


http://www.faz.net/aktuell/politik/der-erste-weltkrieg/historisches-e-paper/historisches-e-paper-31-08-1914-seegefecht-vor-helgoland-13123212.html
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