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Diktatfrieden von Brest-Litowsk stärkt Deutschland

 
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Auteur Bericht
Yvonne
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BerichtGeplaatst: 18 Apr 2011 20:50    Onderwerp: Diktatfrieden von Brest-Litowsk stärkt Deutschland Reageer met quote

Diktatfrieden von Brest-Litowsk stärkt Deutschland

Markante Daten (9). Sowjetrussland sah sich 1918 zu verlustreichen Vereinbarungen mit Deutschland gezwungen.

Von Helmut Caspar

Berlin. Der Erste Weltkrieg verlief für Russland äußerst ungünstig. Truppen der Mittelmächte Deutschland, Österreich-Ungarn, Bulgarien und der Türkei waren weit ins Zarenreich vorgedrungen und fügten den Armeen Nikolaus II. schwere Verluste zu. Nach dem Sturz des politisch und militärisch angeschlagenen Monarchen in der Februarrevolution von 1917 urde eine erst bürgerliche, nach der Oktoberrevolution ine bolschewistisch beherrschte Republik usgerufen. Es mehrten sich ald darauf die Forderungen, mit den Mittelmächten einen Waffenstillstand zu vereinbaren und in Friedensverhandlungen einzutreten.

Da das Deutsche Reich an einem Zweifrontenkrieg nicht interessiert war und seine Truppen von der Ost- an die Westfront abziehen wollte, um dort die militärische Wende herbeizuführen, ließen sich Kaiser Wilhelm II. und seine Oberste Heeresleitung auf Verhandlungen mit der neuen, vom Sowjetführer Wladimir Iljitsch Lenin geleiteten Regierung ein. Folgerichtig wurden die Kampfhandlungen im Dezember 1917 an der russischen und ukrainischen Front eingestellt. Die Friedensverhandlungen im polnischen Brest-Litowsk gestalteten sich schwierig, weil die Mittelmächte von der sowjetrussischen Regierung bedeutende Gebietsabtretungen und hohe Reparationszahlungen forderten. Auf der Gegenseite spielte der sowjetische Verhandlungsführer Leo Trotzki auf Zeit in der Hoffnung, dass der Funken der Revolution nach Österreich-Ungarn und Deutschland überspringt, die Völker kriegsmüde und fast verhungert das Ende des Krieges herbei sehnten.

In dem am 3. März 1918 in Brest-Litowsk mit den Mittelmächten abgeschlossenen Friedensvertrag verzichtete Sowjetrussland auf Polen, Finnland, Litauen, Estland und Lettland, ferner auf die Ukraine und Bessarabien - all diese Länderwurden selbstständige Staaten Sie waren aber zum Teil von den Mittelmächten abhängig und wurden wirtschaftlich ausgebeutet. Außerdem trat Sowjetrussland weitere Landesteile an die Türkei ab und verpflichtete sich zur Demobilisierung seiner Truppen. In einem Zusatzvertrag vom August 1918 erkannte die russische Regierung die Unabhängigkeit Georgiens, Estlands und Livlands an. Insgesamt verlor das ehemalige Zarenreich etwa 60 Millionen Bewohner. Die abgegebenen Flächen schlossen wichtige Getreidegebiete, auch Ölquellen und Abbaugebiete von Kohle und Eisenerz ein. Von dem in Sowjetrussland als Diktat- und Raubfrieden bezeichneten Vertrag versprach sich Lenin eine Atempause und Handlungsfreiheit im Inneren zum Ausbau seiner Herrschaft und um ie Feinde des neuen Regimesniederzuringen. Der Vertrag von Rapallo vom 16. April 1922 brachte eine Annäherung des Deutschen Reichs und Sowjetrussland. Beide Länder vereinbarten die Aufnahme diplomatischer Beziehungen und verzichteten auf gegenseitige Kriegsentschädigungen. Außerdem gewährten sie einander günstige Wirtschafts- und Handelskonditionen nach dem Prinzip der Meistbegünstigung. Die Anerkennung Sowjetrusslands und die in Aussicht gestellte Zusammenarbeit rief im Deutschen Reich unterschiedliche Reaktionen zwischen jubelnder Zustimmung bei den Linken und hassvoller Ablehnung bei den Konservativen und im rechten Lager hervor.

Gut zwei Monate später, am 24. Juni 1922, wurde der deutsche Außenminister Walther Rathenau, der sein Land durch die "Rapallo-Politik" aus der Isolation führen wollte und von ultrarechten Kräften als "Erfüllungspolitiker" verunglimpft wurde, in Berlin ermordet.

http://www.nordkurier.de/index.php?objekt=nk.wochenendkurier.geschichte&id=799591
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