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Op 1 oktober 18 was Duitsland zeker van het verlies

 
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Auteur Bericht
Regulus 1



Geregistreerd op: 17-7-2005
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BerichtGeplaatst: 07 Jan 2008 15:31    Onderwerp: Op 1 oktober 18 was Duitsland zeker van het verlies Reageer met quote

Een toch wel interessante tekst uit het dagboek van :

Oberst von Thaer
aus den Tagebuchnotizen vom 1. Oktober 1918

Furchtbar und entsetzlich! Es ist so! In der Tat! Als wir versammelt waren, trat Ludendorff in unsere Mitte, sein Gesicht von tiefstem Kummer erfüllt, bleich, aber mit hoch erhobenem Haupt. Eine wahrhaft schöne germanische Heldengestalt! Ich mußte an Siegfried denken mit der tödlichen Wunde im Rücken von Hagens Speer.
Er sagte ungefähr folgendes: Er sei verpflichtet, uns zu sagen, daß unsere militärische Lage furchtbar ernst sei. Täglich könne unsere Westfront durchbrochen werden. Er habe darüber in den letzten Tagen Sr.M. zu berichten gehabt. Zum 1. Mal sei der O.H.L. von Sr.M. bezw. vom Reichskanzler die Frage vorgelegt worden, was sie und das Heer noch zu leisten imstande seien. Er habe im Einvernehmen mit dem Generalfeldmarschall geantwortet: Die O.H.L. und das deutsche Heer seien am Ende; der Krieg sei nicht nur nicht mehr zu gewinnen, vielmehr stehe die endgültige Niederlage wohl unvermeidbar bevor. Bulgarien sei abgefallen. Österreich und die Türkei, am Ende ihrer Kräfte, würden wohl bald folgen. Unsere eigene Armee sei leider schon schwer verseucht durch das Gift spartakistisch-sozialistischer Ideen. Auf die Truppen sei kein Verlaß mehr. Seit dem 8. 8. sei es rapide abwärts gegangen. Fortgesetzt erwiesen Truppenteile sich so unzuverlässig, daß sie beschleunigt aus der Front gezogen werden müßten. Würden sie von noch kampfwilligen Truppen abgelost, so würden diese mit dem Ruf `Streikbrecher' empfangen und aufgefordert, nicht mehr zu kämpfen. Er könne nicht mit Divisionen operieren, auf die kein Verlaß mehr sei.
So sei vorauszusehen, daß dem Feinde schon in nächster Zeit mit Hilfe der kampffreudigen Amerikaner ein großer Sieg, ein Durchbruch in ganz großem Stile gelingen werde, dann werde dieses Westheer den letzten Halt verlieren und in voller Auflösung zurückfluten über den Rhein und werde die Revolution nach Deutschland tragen.
Diese Katastrophe müsse unbedingt vermieden werden. Aus den angeführten Gründen dürfe man sich nun nicht mehr schlagen lassen. Deshalb habe die O.H.L. von Sr.M. und dem Kanzler gefordert daß ohne jeden Verzug der Antrag auf Herbeiführung eines Waffenstillstandes gestellt würde bei dem Präsidenten Wilson von Amerika zwecks Herbeifuhrung eines Friedens auf der Grundlage seiner 14 Punkte.
Er habe sich nie gescheut, von der Truppe Äußerstes zu verlangen. Aber nachdem er jetzt klar erkenne, daß die Fortsetzung des Krieges nutzlos sei, stehe er nun auf dem Standpunkte, daß schnellstens Schluß gemacht werden müsse, um nicht noch unnötigerweise gerade noch die tapfersten Leute zu opfern, die noch treu und kampffähig seien.
Es sei ein schrecklicher Augenblick für den Feldmarschall und für ihn gewesen, dieses Sr.M. und dem Kanzler melden zu müssen. Der letztere, Graf Hertling, habe in würdiger Weise Sr.M. erklärt, er müsse daraufhin sofort sein Amt niederlegen. Nach so vielen Jahren in Ehren könne und wolle er als alter Mann nicht sein Leben damit beschließen, daß er jetzt ein Gesuch um Waffenstillstand einreiche. Der Kaiser habe sein Abschiedsgesuch angenommen.
Exc. Ludendorff fügte hinzu: »Zur Zeit haben wir also keinen Kanzler. Wer es wird, steht noch aus. Ich habe aber S.M. gebeten, jetzt auch diejenigen Kreise an die Regierung zu bringen, denen wir es in der Hauptsache zu danken haben, daß wir so weit gekommen sind. Wir werden also diese Herren jetzt in die Ministerien einziehen sehen. Die sollen nun den Frieden schließen, der jetzt geschlossen werden muß. Sie sollen die Suppe jetzt essen, die sie uns eingebrockt haben!«
Die Wirkung dieser Worte auf die Hörer war unbeschreiblich! Während L. sprach, hörte man leises Stöhnen und Schluchzen, vielen, wohl den meisten, liefen unwillkürlich die Tränen über die Backen. Ich stand links neben dem Generalintendanten Gen. v. Eisenhart. Unwillkürlich hatten wir uns an der Hand gefaßt. Ich habe die seine fast kaputtgedrückt.
Nach seinen letzten Worten neigte L. langsam das Haupt, machte kehrt und ging in sein anstoßendes Zimmer.
Da ich bei ihm für hinterher sowieso zum Vortrag gemeldet war, ging ich ihm gleich nach und - ihm ja seit so lange bekannt - umfaßte ich mit beiden Händen seinen rechten Oberarm, was ich unter anderen Umständen mir doch nicht erlaubt hätte, und sagte: »Excellenz, ist das denn Wahrheit? Ist das das letzte Wort? Wache oder träume ich? Das ist ja zu entsetzlich! Was soll nun werden?!«
Ich war völlig außer mir. Er blieb völlig ruhig und milde und sagte mir mit einem tieftraurigen Lächeln: »Leider Gottes ist es so, und ich sehe keinen anderen Ausweg.«
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Regulus 1



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BerichtGeplaatst: 07 Jan 2008 17:29    Onderwerp: Reageer met quote

Terrible and appalling! It is so! Indeed! As we were gathered together, Ludendorff stood up in our presence, his face was pale and filled with deep worry, but his head was still held high. A truly handsome Germanic hero figure. I had to think of Siegfried with the mortal wound in his back from Hagen's spear.
He said roughly the following: It was his duty to tell us that our military condition was terribly serious. Any day now, our Western Front could be breached. He had had to report this to His Majesty the Kaiser recently. For the first time the question had been posed to the Supreme Army Command--by His Majesty the Kaiser and the Reichs Chancellor--what the officers and troops were still capable of accomplishing. Together with the General Field Marshal, he [Ludendorff] had answered that the Supreme Army Command and the German Army were at an end; the war could no longer be won, but rather an unavoidable and conclusive defeat awaited. Bulgaria had already been lost. Austria and Turkey, both at the end of their powers, would also soon fall. Our own Army had unfortunately also been heavily contaminated with the poison of Spartacus-socialist ideas, and the troops were, he said, no longer reliable. Since the 8th of August the situation had rapidly gotten worse. As a result, some troops had proven themselves so unreliable that they had had to be quickly pulled from the front. If they were replaced with other troops willing to fight, they would be received with the label "Strike breakers" and challenged not to fight anymore. He said he could not operate with divisions that were no longer reliable.
It was thus foreseeable, he went on to say, that the enemy in the near future, with the help of American troops anxious to fight, would succeed in a great victory, a breakthrough in grand fashion. As a result, the West Army would lose its last hold and retreat in full disbandment across the Rhein and carry the revolution back to Germany.
This catastrophe, he said, must be avoided by all means. For the cited reasons we could no longer allow ourselves to be beaten. Therefore, the Supreme Army Command demanded of His Majesty the Kaiser and of the Chancellor that a proposal for the bringing about of peace be made to President Wilson of America without delay, for bringing about an armistice on the basis of his 14 Points. He said he had never shied away from demanding the utmost from his troops. However, after clearly realizing that the continuation of the war was useless, he was of the opinion that an end needed to be found as quickly as possible in order not to unnecessarily sacrifice the most valiant people who were still loyal and able to fight.
It had been a terrible moment for him and for the Field Marshall to have to report this to the His Majesty the Kaiser and the Chancellor. The latter, Count Hertling, then informed His Majesty the Kaiser in a noble manner that he would then have to resign his office. After so many honorable years, as an old man, he could not and would not close out his life by tendering a petition for ceasefire. The Kaiser had accepted his petition for resignation.
Excellency Ludendorff added: "At present, then, we have no Chancellor. Who will fill this position is yet to be determined. I have, however, asked His Majesty the Kaiser to bring those circles into the government whom we can mainly thank that we have come to this. We will now see these gentlemen brought into the Ministries. They should make the peace that must now be made. They made their bed, now they must lie in it!"
The effect of these words on the listeners was undescribable! As L. spoke, quiet sobbing and moaning was audible. Many, probably most all, had involuntary tears run down their cheeks. I stood to the left of General Director Gen. von Eisenhart. We instinctively grasped one another by the hand. I almost pressed his flat.
After his last words, L. lowered his head slowly, turned and went to his adjoining room.
Since I had an appointment to report to him afterwards, I followed him and -- since I'd known him so long -- grabbed his right arm with both hands, something I never would have done under other circumstances, and said: "Your Excellency, is that the truth? Is that the last word? Am I awake or dreaming? That really is too terrible! What will happen now?"
I was completely beside myself. He remained calm and gentle and said to me with a deeply sorrowful smile: "Unfortunately, that is how it is, and I see no other way out."
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rolffie61



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BerichtGeplaatst: 07 Jan 2008 19:31    Onderwerp: Reageer met quote

Sorry hoor, maar ik kan het niet laten:
Uit:

Siegfried A. Kaehler, et al, ed., Generalmajor a.D. Albrecht von Thaer. Generalstabdienst an der Front und in der O.H.L. Aus Briefen und Tagebuchaufzeichnungen 1915-1919.
Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen Philologisch-hitorische Klasse. Dritte Folge Nr. 40 (Göttingen 1958)
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BerichtGeplaatst: 07 Jan 2008 21:44    Onderwerp: Reageer met quote

Laughing Klopt ! Ik ga me later deze week eens bezig houden met de aanvullingen en ook met bronnen en misschien zelfs hier en daar eens wat commentaar, die trouwens altijd zeer welkom is !
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Yvonne
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BerichtGeplaatst: 27 Apr 2008 17:31    Onderwerp: Reageer met quote

Ik kwam de link net tegen:
http://wwi.lib.byu.edu/index.php/From_the_Diary_Notes_of_Oberst_Thaer

Wat me opviel, na de lezingen op het Colloqium te Zonnebeke, deze laatste maanden moeten toch enorm problematisch geweest zijn, soldaten die dienst weigerden en een manier zochten om naar huis te komen, soldaten die toch echt nog tot het laatst wilden vechten voor het vaderland.

Als de wanhoop bij het hogere echelon al zo groot was, hoe hebben ze dan die laatste maanden nog enigszins de orde kunnen bewaren.
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De enige echte

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