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4 november

 
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Auteur Bericht
Emiel



Geregistreerd op: 22-7-2005
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BerichtGeplaatst: 04 Nov 2006 0:20    Onderwerp: 4 november Reageer met quote

1918 : Poet Wilfred Owen killed in action

On this day in 1918, just one week before the armistice was declared, ending World War I, the British poet Wilfred Owen is killed in action during a British assault on the German-held Sambre Canal on the Western Front.


Born in 1893, Owen was teaching English to children near Bordeaux, France, when war broke out in the summer of 1914. The following year, he returned to England and enlisted in the war effort; by January 1916 he was on the front lines in France. As he wrote in 1918, his motives for enlisting were twofold, and included his desire to write of the experience of war: "I came out in order to help these boys—directly by leading them as well as an officer can; indirectly, by watching their sufferings that I may speak of them as well as a pleader can."


On April 1, 1917, near the town of St. Quentin, Owen led his platoon through an artillery barrage to the German trenches, only to discover when they arrived that the enemy had already withdrawn. Severely shaken and disoriented by the bombardment, Owen barely avoided being hit by an exploding shell, and returned to his base camp confused and stammering. A doctor diagnosed shell-shock, a new term used to describe the physical and/or psychological damage suffered by soldiers in combat. Though his commanding officer was skeptical, Owen was sent to a French hospital and subsequently returned to Britain, where he was checked into the Craiglockhart War Hospital for Neurasthenic Officers.


Owen’s time at Craiglockhart--one of the most famous hospitals used to treat victims of shell-shock--coincided with that of his great friend and fellow poet, Siegfried Sassoon, who became a major influence on his work. After their treatment, both men returned to active service in France, though only Sassoon would survive the war. Owen came close, but on November 4, 1918, he was shot by a German machine-gunner during an unsuccessful British attempt to bridge the Sambre Canal, near the French village of Ors. In his hometown of Shrewsbury, near the Welsh border, his mother did not receive the telegraphed news of her son’s death until after the fighting had ended.


Now celebrated as one of the greatest English poets of the 20th century, Owen’s war poems were popularized in the 1960s when Benjamin Britten included nine of them in his War Requiem, dedicated to four friends who had been killed in World War II. The most famous of them, "Anthem for Doomed Youth," is not only a memorial to those who died in the Great War of 1914-19, but a classic and timeless representation of the waste and sacrifice of war:


What passing-bells for those who die as cattle?

--Only the monstrous anger of the guns

Only the stuttering rifles’ rapid rattle

Can patter out their hasty orisons.

No mockeries now for them; no prayers nor bells;

Nor any voice of mourning save the choirs, --

The shrill, demented choirs of wailing shells;

And bugles calling for them from sad shires.


What candles may be held to speed them all?

Not in the hands of boys but in their eyes

Shall shine the holy glimmers of goodbyes.

The pallor of girls’ brows shall be their pall;

Their flowers the tenderness of patient minds,

And each slow dusk a drawing-down of blinds.


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Emiel



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BerichtGeplaatst: 04 Nov 2006 0:22    Onderwerp: Reageer met quote

1914

Die Kämpfe im Westen
Großes Hauptquartier, 4. November, vormittags. (Amtlich.)
Unsere Angriffe auf Ypern, nördlich Roye und östlich Soissons schritten langsam, aber erfolgreich vorwärts.
Südlich Verdun und in den Vogesen wurden französische Angriffe abgewiesen.
Auf dem östlichen Kriegsschauplatz hat sich nichts Wesentliches ereignet. 2)





Die Bayern im Felde
Es war in der zweiten Hälfte des August. Glühend heiß brannte die Sonne hernieder auf die langen deutschen Kolonnen, die sich in östlicher Richtung zurückwälzten. "Zurück", welch bitteres Wort. In düsterem Schweigen ging die Armee des Kronprinzen von Bayern zurück. Vergebens versuchten die Offiziere ihre Leute aufzuheitern. Denn die Laune ist verdorben. Nur ab und zu nahm einer die Pfeife zu dem Mund und spuckte kräftig aus: "´s ist eine Schand´, so vor der Lumpenbagasch ohne einen Schuß davonlaufen zu müssen." Da, auf den Höhen von Mörchingen und östlich Saarburg, machten sie endlich Halt. "Gott sei Dank." Nun aber nicht weiter zurück. Und dann flog durch die Reihen der Befehl zum Angriff.
Ein Jubeln, ein Brausen ging durch die bayrischen Reihen.
Wie eine losgelassene Meute auf das Wild stürmten sie vorwärts. Mit donnerndem Hurra fliegt das Leibregiment nach Saarburg hinein. Was hilft dem Gegner seine Überlegenheit. Aus Fenstern, Kellern und von den Dächern her regnet es Kugeln. Die "Leiber" sind in Saarburg drin, und wo die einmal drin sind, da bringen sie nicht hunderttausend Teufel mehr heraus. Hageldicht fallen die Kolbenschläge auf die überraschten Franzosen. "Lumpenpack, elendiges." Mit dem bayrischen Hausschlüssel (dem Kolben) werden die Türen eingeschlagen. Niedergemacht, was drin steckt. Im wilden Handgemenge wird alles, was Französisch heißt durch diesen furchtbaren Anlauf hinausgefegt. Auf der Höhe von Alt-Köcking donnern die französischen Batterien, heiser bellen die Maschinengewehre. In langen Linien liegen die französischen Schützen. Ein wahres Glacis, unmöglich, hinaufzukommen. Unmöglich für viele, aber nicht für die Bayern. In langen Sprüngen schieben sich ihre Schützenlinien heran. Vergebens krönen die Batterien diese Linien mit zahllosen weisen Schrapnellwölkchen, rasseln unaufhörlich die Maschinengewehre, feuern rasend die Schützen. Was fällt, das fällt, aber wie eine Brandungswelle, der nichts widerstehen kann, fluten die Deutschen vorwärts. Noch einmal rasendes Feuer, und dann sind sie drin. In schleunigster Flucht müssen die Geschütze zurück, die Maschinengewehre, und was nicht mehr schleunigst flüchten kann, wird eingeholt und niedergemacht. Auf den Höhen von Alt-Köcking, dieser uneinnehmbaren Hochburg der französischen Stellung, flattern stolz die bayrischen Fahnen im Winde. Das war der erste Tatzenschlag des bayrischen Löwen in Lothringen.
Die Franzosen kennen die Bayern wohl. In jener Glanzperiode Frankreichs, als die Adler der Legionen Napoleons durch ganz Europa ihren Siegeszug antraten, da war diese Glanzepoche des Kriegerrums auch eine Glanzzeit der bayrischen Truppen, die jenem folgten. Napoleon lernte sie noch besser kennen, als sie bei Hanau und im Feldzuge 1814, vor gerade hundert Jahren, sich gegen ihn schlugen. Und wer denkt nicht an den Feldzug 1870, an die Rebenhügel von Weißenburg, wo die Bayern den Afrikanern, den berühmten Turkos, mit der gleichen Bravour zu Leibe gingen wie heute ihre Nachkommen all dem Gesindel, das Franzosen und Engländer zum Kampfe gegen uns heranschleppen. Wem sind nicht die Waffentaten der Bayern bei Wörth, der fürchterliche Straßenkampf in Bazeilles und die todesverachtende Tapferkeit der Bajuwaren im Loirefeldzug noch im Gedächtnis. Hart, zäh und tollkühn, das sind die Kennzeichen der Bayern. In ihnen steckt noch eine gute Portion der altgermanischen Rauflust, der Freude am Kampf um des Kampfes willen und jene alles verachtende Bravour, die rücksichtslos auch das Schwerste möglich macht.
"Ja, Exzellenz, jetzt macht´s Raufen auch Spaß, wo nicht der Landrichter danach kommt," antwortete ein bayrischer Unteroffizier einem Vorgesetzten, der ihn wegen seiner Tapferkeit lobte. Die Körperkraft der Bayern im Handgemenge haben die Franzosen in unliebsamer Weise kennen gelernt. Sie hat auch manchmal zu amüsanten Geschichten Anlaß gegeben. Wird da in den Schlachten in Lothringen ein gefangener Franzmann eingeliefert. Besondere Kennzeichen: schwerer Kolbenschlag ins Genick. Dem behandelnden Arzt kommt die Geschichte wunderbar vor. Er befragt den Verwundeten, und es kommt heraus, daß ihm im Hand-Gemenge ein Bayer mit der bloßen Faust derartig eins ins Genick gegeben hat, daß er bewußtlos umflog. - Der Bayer muß eine gute Handschrift geschrieben haben. Alle Achtung.
Als unserem Kaiser die Meldung von der Landung der indischen Truppen gemacht wurde, soll er gesagt haben: "Na denen wünsche ich mal, daß sie mit den Bayern zusammenkommen." In einem Tagesbefehl, den wohl wir alle voll und ganz unterschreiben können, hat Kronprinz Rupprecht seine Bayern, die mit Begeisterung an ihrem Führer hängen, darauf hingewiesen, daß sie jetzt die Engländer vor der Front haben und daß es heißt, hier Vergeltung zu üben. Bei dem Worte "wir kriegen die Engländer zu fassen" schlägt das Herz jedes Bayern höher, denn das sind seine besonderen Freunde. Aber ob Weiß, ob Braun, ob aus England stammend oder frisch aus Indien importiert, die Bayern werden sich diese Brüder schon langen, und wenn die Gurkhas im Handgemenge nach dem berühmten Kuhkri greifen, oder wie dieses von der französischen und englischen Presse so gefeierte Dolchschwert heißt, dann erinnert sich der Bayer auch des treuen Messers mit natürlich feststehender Klinge, das er im Stiefel oder der Hose stecken hat. Das ist auch nicht zu verachten, und die Geschichte mit dem Mann mit dem Kolbenschlag im Genick, die spricht allein Bände.
Darum haben wir alle das feste Vertrauen, daß, wie die bayrischen Fahnen auf den Höhen von Lothringen, auf dem Bergkegel des gestürmten Fort des Camps des Romains wehten, sich auch in diesem schweren Ringen der englische Leopard dem Wittelsbacher Löwen wird beugen müssen. 2)




Der österreichisch-ungarische Heeresbericht:
Die Kämpfe in Südpolen und Galizien
Wien, 4. November.
Amtlich wird verlautbart:
Die Bewegungen unserer Truppen in Russisch-Polen wurden gestern vom Feinde nicht gestört. Eines unserer Korps nahm aus den Kämpfen an der Lysa Gora 20 Offiziere und 2200 Mann als Gefangene mit. An der galizischen Front ergaben sich heute bei Podbuz südlich von Sambor über 200, heute früh bei Jaroslau 300 Russen.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes.
v. Hoefer, Generalmajor. 1)




S. M. S. "Yorck"

Der Kreuzer "Yorck" gesunken
Berlin, 4. November. (W. B. Amtlich.)
S. M. Großer Kreuzer "Yorck" ist am 4. November, vormittags, in der Jade auf eine Hafenminensperre geraten und gesunken. Nach den bisherigen Angaben sind 382 Mann - mehr als die Hälfte der Besatzung - gerettet. Die Rettungsarbeiten wurden durch dichten Nebel erschwert.

Der stellvertretende Chef des Admiralstabs.
Behncke. 2)



Untergang eines englischen Unterseebootes
Amsterdam, 4. November. (Priv.-Tel.)
Aus London wird gemeldet: Heute früh ist das Kanonenboot "Halcyon" beim Patrouillendienst an der Küste von einer deutschen Flottille angegriffen worden. Dem "Halcyon" kamen bald britische Kreuzer zu Hilfe, worauf sich die deutsche Flottille zurückzog. Sie wurde verfolgt, konnte aber nicht zum Gefecht gezwungen werden. Ein deutscher Kreuzer, der den Rückzug deckte, streute Minen hinter sich aus. Das englische Unterseeboot "D 5", das über Wasser mitfuhr, lief auf eine solche Mine auf und sank. Zwei Offiziere und zwei Matrosen, die auf der Brücke standen, wurden gerettet, die übrige Mannschaft ging mit dem Boot in die Tiefe. 2)





Das Gefecht in der Nordsee
Amsterdam, 4. November. (Priv.-Tel.)
Aus London werden ausführliche Einzelheiten über das Gefecht in der Nordsee gemeldet. Die Bevölkerung von Yarmouth wurde am frühen Morgen durch heftiges Kanonenfeuer geweckt. Man sah vom Hafen aus, daß im Nebel etwa zehn Meilen von der Stadt sieben oder acht deutsche Schiffe auf ein britisches Schiff schossen. Die Geschosse fielen etwa 500 Meter von der Küste in das Meer. Das dort verankerte Leuchtschiff war in Gefahr. Während des Gefechts fürchteten die militärischen Behörden offenbar einen Landungsversuch, denn die britischen Truppen mußten unter die Waffen treten. Sie erhielten scharfe Patronen und besetzten alle Wege, die von dem Hafen nach der Stadt Yarmouth führten.

London, 4. November. (W. B.)
Die "Times" berichtet über den Kampf: Ein Seekampf fand gestern bei Yarmouth, ganz dicht unter Englands Küste statt. Mehrere deutsche Kriegsschiffe kamen gestern früh auf der Höhe von Yarmouth in Sicht und eröffneten eine furchtbare Kanonade gegen die Küste. Von dem Kreuzer "Halcyon" der leicht beschädigt wurde, ist ein Mann schwer, vier oder fünf sind leicht verwundet. Außer dem Unterseeboot "D 5", das wenige Stunden später auf eine Mine lief, sind noch zwei Dampfbarkassen auf Minen gestoßen und im Laufe von zwanzig Minuten gesunken. Die starken Detonationen riefen eine ungeheure Aufregung in Yarmouth hervor, wo die Leute zum Strand stürmten, jedoch infolge des Nebels nichts sehen konnten. Nur die Umrisse der großen Schiffe mit vier Schornsteinen waren sichtbar. Einige Geschosse fielen auf das Ufer in die Nähe der drahtlosen Station, die meisten fielen jedoch ins Wasser. 2)





Der Krieg im Orient
Konstantinopel, 4. November.
Das türkische Admiralsschiff "Sultan Jawus Selim" ging zur Beschießung von Sewastopol erst über, als die russischen Batterien das Feuer gegen es eröffneten. Aus allen Batterien wurde gleichzeitig gefeuert. Es wurden über 1000 Schuß gegen das Schiff abgegeben. Wie durch ein Wunder ging das prächtige Schiff aus diesem Bombardement fast unversehrt hervor. Es wurde nur einer seiner Schornsteine und ein Kessel verletzt - leichte Schäden, die am nächsten Tag wieder gutgemacht waren und die Gefechtstüchtigkeit nicht einen Augenblick beeinträchtigten. "Sultan Selim" selbst bombardierte Sewastopol mit etwa 200 Schüssen. 50 Seemeilen vom russischen Kriegshafen entfernt, sah man später noch vom Turm des Schiffes die Feuersäulen der brennenden Hafenstadt. Der dort angerichtete Schaden wird schwerlich vorläufig bekannt werden. In Noworossisk wurden 50 volle Petroleumtanks, fünf große Getreidespeicher und 14 Handelsdampfer versenkt. Man schätzt den durch die verschiedenen Beschießungen angerichteten Schaden, Sewastopol nicht eingerechnet, auf rund 80000000 Mark.
Während die zahlreichen Konsuln von England und Frankreich in der Türkei gleichzeitig mit den betreffenden Botschaftern das Land verlassen konnten, werden sämtliche russische Konsuln zurückgehalten. Die italienische Botschaft die mit der Wahrnehmung der russischen Interessen betraut ist, sucht zu intervenieren. Die Hohe Pforte erklärt jedoch, mit Rücksicht auf die in Rußland eingetretenen Präzedenzfälle die russischen Konsuln erst dann abreisen lassen zu wolle, wenn sie die Gewähr besitze, daß die in Rußland stationierten ottomanischen Konsuln unversehrt das Zarenreich verlassen haben. Man wird den von der Türkei eingenommenen Standpunkt durchaus billigen müssen. 2)





Neue Beschießung der Dardanellen
Athen, 4. November. (Priv.-Tel.)
Nach Meldungen aus Lemnos näherte sich das englisch-französische Geschwader vergangene Nacht dem türkischen Fort Kumkale auf der asiatischen Seite der Dardanellen, zog sich aber auf einige blinde Schüsse der Forts hin zurück. Heute früh 7 Uhr eröffneten die Schiffe die Beschießung die mit kurzen Unterbrechungen bis Abend dauerte. Die englischen Schiffe gaben allein 70 Schüsse ab. Die hiesigen Blätter nehmen an, daß es sich um einen Versuch zur Forcierung der Meerengen handelt, vor welchen drei englische große Panzer, drei Kreuzer, vierzehn Torpedojäger und verschiedene kleine Schiffe liegen. 2)

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Emiel



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BerichtGeplaatst: 04 Nov 2006 0:24    Onderwerp: Reageer met quote

1915

Die Bulgaren vor Nisch
Die Erstürmung des Berges Kalafat

Großes Hauptquartier, 4. November.
Westlicher Kriegsschauplatz:
Nördlich von Massiges stürmten unsere Truppen einen nahe vor unserer Front liegenden französischen Graben in einer Ausdehnung von 800 Meter. Der größte Teil der Besatzung ist gefallen; nur 2 Offiziere (darunter 1 Major) und 25 Mann wurden gefangengenommen.
Östlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg:
Vor Dünaburg wird weiter gekämpft. An verschiedenen Stellen wiederholten die Russen ihre Angriffe. Überall wurden sie zurückgeschlagen. Besonders starke Kräfte setzten sie bei Garbunowka ein; dort waren ihre Verluste auch am schwersten. Das Dorf Mikulischki konnten sie im Feuer unserer Artillerie nicht halten. Es ist wieder von uns besetzt.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern:
Keine wesentlichen Ereignisse.
Heeresgruppe des Generals v. Linsingen:
Die Russen versuchten gestern früh einen Überfall auf das Dorf Kuchoka-Wola. In das Dorf eingedrungene Abteilungen wurden sofort wieder hinausgeworfen.
Ein abermaliger Versuch des Feindes, durch starke Gegenangriffe uns den Erfolg westlich von Czartorysk streitig zu machen, scheiterte. Aus den vorgestrigen Kämpfen wurden insgesamt 5 Offiziere, 1117 Mann als Gefangene und 11 Maschinengewehre eingebracht.
Bei den Truppen des Generals Grafen v. Bothmer wurde auch gestern noch in und bei Siemikowce gekämpft; die Zahl der bei dem Dorfkampf gemachten Gefangenen hat sich auf 3000 erhöht. Russische Angriffe südlich des Ortes brachen zusammen.
Balkankriegsschauplatz:
Gegen zähen feindlichen Widerstand sind unsere Truppen beiderseits des Koslenikberglandes (nördlich von Kraljevo) im Vordringen. Östlich davon ist die allgemeine Linie Zakuta - Vk. Poelica - Jagodina überschritten. Östlich der Morawa weicht der Gegner; unsere Truppen folgen. Es wurden 650 Gefangene gemacht.
Die Armee des Generals Bojadjieff hat Valakonje und Boljevac (an der Straße Zajecar - Paracin) genommen und im Vorgehen von Srvljig auf Nisch den Kalafat (10 Kilometer nordöstlich von Nisch) erstürmt.

Oberste Heeresleitung. 1)





Die Zentrumspartei über die Friedensziele
Berlin, 4. Novbr. (W. B.)
Wie aus Frankfurt a. M. gemeldet wird, hat der Reichsausschuß der Zentrumspartei in seiner dortigen Tagung folgenden Beschluß gefaßt:
"Die Weltaufgabe, die der Tüchtigkeit und dem Fleiße des deutschen Volkes gesetzt worden ist, fordert die volle Bewegungsfreiheit seiner schaffenden Kräfte in der Heimat, auf dem freien Meer und über See. Die äußere Bedingung für eine gedeihliche Entwicklung des deutschen Volkes ist, wie die Erfahrungen des Weltkrieges klar gezeigt haben, eine erhöhte Sicherheit gegen die militärischen und wirtschaftlichen Vernichtungspläne der Feinde. Die furchtbaren Opfer, die der Krieg unserem Volke auferlegt, rufen nach einem verstärkten Schutze unseres Landes im Osten und Westen, der es den Feinden verleidet, uns wieder zu überfallen und der die volkswirtschaftliche Versorgung unserer wachsenden Bevölkerung dauernd gewährleistet. Zu dieser erhöhten Sicherung unseres Reiches muß eine solche unserer verbündeten Staaten treten. Neben dem Schutz der äußeren Güter erhoffen wir aber zur Begründung des Glückes unseres teuren Vaterlandes noch eine sorgsame Pflege der sittlich-religiösen Volkskräfte, weil sie die Ursache einer wahren Größe Deutschlands und das Mittel göttlicher Führung zu all den wunderbaren Erfolgen deutscher Großtaten sind. Was Deutschlands Fürsten und Bürger, Heer und Flotte, die Männer auf dem Schlachtfeld und im Schützengraben, auf den Kriegsschiffen ob und unter der See und in der Luft, sowie was Männer und Frauen der Arbeit bisher geleistet haben, erfüllt uns mit dem Gefühl unauslöschlichen Dankes und der frohen Zuversicht, daß es mit Gottes Gnade gelingen wird, den Endsieg zu erringen für Deutschlands Wohl und Ehre." 2)




Der österreichisch-ungarische Heeresbericht:
Vergebliche russische Angriffe gegen die Strypafront
Wien, 4. November.
Amtlich wird verlautbart:
Russischer Kriegsschauplatz:
Der Feind setzte seine Angriffe gegen die Strypafront fort. Die gegen die Stellung bei Wisniowczyk und Burkanow gerichteten Angriffe brachen vor unseren Hindernissen zusammen. Vor den Schützengräben zweier Bataillone wurden 500 russische Leichen begraben. Im Dorfe Siemikowce nördlich von Bieniawa wird nach wie vor heftig gekämpft. Österreichisch - ungarische und deutsche Truppen gewannen den Ort fast ganz zurück. Die Zahl der in diesem Raume eingebrachten Gefangenen beträgt 3000. Auch am unteren Styr wurden zahlreiche Vorstöße des Gegners abgeschlagen. Bei den vorgestrigen Kämpfen westlich von Czartorysk hat ein aus Truppen beider Heere zusammengesetztes Armeekorps insgesamt 5 russische Offiziere und 1117 Mann gefangengenommen und 11 Maschinengewehre erbeutet.
Italienischer Kriegsschauplatz:
Die Angriffe der Italiener auf den Görzer Brückenkopf und die Nachbarabschnitte dauern fort. Gestern waren die heftigsten Stürme gegen Zagora, die Podgorahöhen und den Monte San Michele gerichtet. Wieder wurde der Feind überall abgewiesen. Auf den Podgorahöhen wird um einzelne Gräben noch gekämpft.
Südöstlicher Kriegsschauplatz:
Östlich von Trebinje ist ein Angriff gegen die montenegrinischen Grenzstellungen im Gange. Östlich von Bileca und südlich von Avtovac wurden in den dort erkämpften Positionen feindliche Vorstöße abgeschlagen. Auf dem Berg Bobija kam es zu Handgranatenkampf. Der serbische Widerstand im Raume von Kragujevac und bei Jagodina wurde gebrochen. Der Feind ist im Zurückweichen. Von der Armee des Generals v. Koeveß rückten österreichisch-ungarische Streitkräfte über Pozega hinaus. Die Verbindung zwischen Usice und der östlich von Visegrad kämpfenden Gruppe ist hergestellt. Südwestlich von Cacak warfen wir den Feind von den das Tal beherrschenden Höhen. Andere österreichisch- ungarische Kolonnen nahmen die Höhen Stolica und Lipnica Glavica und drängen die Serben auf den Drobnjarücken zurück. Deutsche Truppen rückten in Jagodina ein.
Von den bulgarischen Kräften drang eine Kolonne bis Boljevac südwestlich von Zajecar vor. Eine andere nahm den Berg Lipnica nordöstlich von Nisch. Die Angriffe der Bulgaren
südwestlich von Pirot gewinnen Raum.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes.
v. Hoefer, Feldmarschalleutnant. 1)




Der türkische Heeresbericht:

Konstantinopel, 4. November.
An der Dardanellenfront dauerte das örtliche Feuergefecht mit stärkerem gegenseitigen Artilleriekampf an. Ein Torpedoboot bei Ari Burun und zwei Kreuzer bei Sed ül Bahr nahmen an diesem Feuer teil. Unsere Artillerie zerstörte zwei feindliche Maschinengewehrstellungen bei Kansilirt (Ari Burun) und vor unserem rechten Flügel bei Sed ül Bahr. Unsere anatolischen Küstenbatterien verjagten ein feindliches Transportschiff, das sich der Landungsstelle bei Sed ül Bahr zu nähern versuchte.
An der Kaukasusfront schlugen wir einen feindlichen Überfall im Abschnitt von Narman zurück.





Neue Ministerkrisis in Griechenland


Zaimis


Venizelos

Athen, 4. November. (Meldung der Agence Havas.)
Da es bei der Erörterung der militärischen Gesetzanträge in der Kammer zu einem Zwischenfalle zwischen dem Kriegsminister und der Venizelistischen Mehrheit kam, stellte Ministerpräsident Zaimis die Vertrauensfrage. Venizelos erklärte, es sei den Liberalen unmöglich, die Regierung zu unterstützen, deren Politik den Interessen des Landes unheilvoll sei. Alle Parteiführer griffen sodann in die Debatte ein. Die Regierung kam mit 114 gegen 147 Stimmen in die Minderheit. Infolge dieses Mißtrauensvotums der Kammer erklärte Zaimis, die Ministerkrisis liege offen zutage. Er ersuchte die Kammer, sich bis zur Bildung eines neuen Kabinetts zu vertagen.

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Geregistreerd op: 22-7-2005
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BerichtGeplaatst: 04 Nov 2006 0:24    Onderwerp: Reageer met quote

1916

Weitere russische Stellungen an der Narajowka erstürmt
Großes Hauptquartier, 4. November.
Westlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
Scharfer Artilleriekampf ging feindlichen Angriffen voran, die aber in unserem Feuer nur in beschränktem Umfange zur Durchführung kamen, so nordwestlich von Courcelette und im Abschnitt Gueudecourt-Lesboeufs; sie wurden abgeschlagen. Neun feindliche Flugzeuge sind im Luftkampf und durch Abwehrgeschütze abgeschossen.
Heeresgruppe Kronprinz:
Gegen unsere Höhenstellungen östlich der Maas schwoll das feindliche Feuer am Nachmittag erheblich an. Französische Vorstöße zwischen Douaumont und Vaux blieben erfolglos.
Östlicher Kriegsschauplatz:
Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern:
Unsere Erfolge links der Narajowka wurden durch Erstürmung weiterer Teile der russischen Hauptstellung südwestlich von Folw. Krasnolesie erweitert und gegen Wiedereroberungsversuche des Feindes behauptet.
Front des Generals der Kavallerie Erzherzogs Carl:
Auf dem Nordteil der siebenbürgischen Ostfront ist die Gefechtstätigkeit wieder reger geworden, ohne daß es bisher zu bemerkenswerten Infanteriekämpfen gekommen ist. An der Südfront wurden einzelne rumänische Angriffe abgewiesen. Die Höhe Rosca (südöstlich des Altschanzpasses) wurde vom Gegner besetzt. Südwestlich von Predeal gewannen wir eine rumänische Stellung, die wir im Nachstoß am 2. November bereits besetzt, in der folgenden Nacht aber wieder verloren hatten; 250 Gefangene fielen hier in unsere Hand.
Balkan-Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Mackensen:
Bei einer Unternehmung österreichisch-ungarischer Monitoren gegen eine Donauinsel südwestlich von Rustschuk wurden 2 Geschütze und 4 Minenwerfer erbeutet. In der Dobrudscha keine wesentlichen Ereignisse.
Mazedonische Front:
Die Lage ist unverändert.

Der Erste Generalquartiermeister.
Ludendorff.1)





Ein englischer Kreuzer vernichtet
Berlin, 4. November. (Amtlich.)
Am 23. Oktober hat eines unserer Unterseeboote einen englischen Kleinen Kreuzer älteren Typs mit zwei Schornsteinen westlich Irland vernichtet.

Der Chef des Admiralstabs der Marine. 1)




Der österreichisch-ungarische Heeresbericht:
Ruhiger Kampftag im Küstenland
Wien, 4. November.
Amtlich wird verlautbart:
Östlicher Kriegsschauplatz:
Heeresfront des Generals der Kavallerie Erzherzogs Carl:
Der Feind setzte in der nördlichen Walachei seine Angriffe fort. Von der Rückeroberung der Grenzhöhe Rosca (im Raume südöstlich von Brasso) abgesehen, hatte er nirgends Erfolg. In den Kämpfen um eine gegen heftigste Angriffe behauptete Höhenstellung südwestlich von Predeal wurden über 250 gefangene Rumänen eingebracht. An der siebenbürgischen Ostgrenze erhöhte rumänische Artillerietätigkeit.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern:
Bei Bohorodczany überfiel ein k. und k. Jagdkommando die russischen Vorposten und ebnete deren Stellungen ein. An der Narajowka erstürmten deutsche Bataillone abermals einige russische Gräben und behaupteten sie gegen erbitterte Gegenstöße.
Italienischer Kriegsschauplatz:
Nach den schweren Kämpfen des 1. und 2. Novembers verlief der Vormittag des 3. an der Schlachtfront des Küstenlandes ohne größere Kampfhandlung, am Nachmittag nahm jedoch die Angriffstätigkeit der Italiener wieder zu. Auf dem Karst wurden wiederholte Ansätze zu Angriffen durch unser Sperrfeuer niedergehalten. Der Feind konnte trotz zahlloser Versuche nirgends Raum gewinnen.
Im Wippach-Tale stießen abends starke feindliche Kräfte bis in unsere Stellungen zwischen Vertojba und Bialia vor. Durch Gegenangriff wurden kurz darauf alle Gräben von den Unsrigen wieder zurückgewonnen. Vor den Hindernissen von Sv. Katarina und Dember verbluteten mehrere Bersaglieribataillone in erfolglosen Angriffen. Die Zahl der seit 1. November gemachten Gefangenen ist auf 3500 gestiegen.
Südöstlicher Kriegsschauplatz:
Keine besonderen Ereignisse.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes
v. Hoefer, Feldmarschalleutnant.

Ereignisse zur See:
Am 3. November abends belegte ein Seeflugzeuggeschwader die militärischen Objekte von San Canziano, Monfalcone und die Adriawerke ausgiebig mit Bomben.

Flottenkommando. 1)





Selbstverwaltung Galiziens
Handschreiben des Kaisers Franz Josef

Wien, 4. November.
Die "Wiener Zeitung" veröffentlicht nachstehendes Allerhöchstes Handschreiben:
Lieber Dr. v. Körber.
Im Sinne der von Mir mit Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser getroffenen Vereinbarungen wird aus den von unseren tapferen Heeren der russischen Herrschaft entrissenen polnischen Gebieten ein selbständiger Staat mit erblicher Monarchie und konstitutioneller Verfassung gebildet werden. Bei diesem Anlaß gedenke Ich bewegten Herzens vieler Beweise der Hingebung und Treue, die Ich im Laufe Meiner Regierung seitens des Landes Galizien erfahren habe, sowie der großen und schweren Opfer, die dieses Land im gegenwärtigen Kriege, dem heftigen feindlichen Anprall ausgesetzt, im Interesse der siegreichen Verteidigung der östlichen Reichsgrenzen zu bringen hatte und die ihm den dauernden Anspruch auf Meine wärmste väterliche Fürsorge sichern. Es ist daher Mein Wille, in dem Augenblicke, in welchem der neue Staat zur Entstehung gelangt, Hand in Hand mit dieser Entwickelung auch dem Lande Galizien das Recht zu verleihen, seine Landesangelegenheiten bis zum vollen Maße dessen, was mit seiner Zugehörigkeit zur staatlichen Gesamtheit und mit deren Gedeihen im Einklange steht, selbständig zu ordnen und damit der Bevölkerung Galiziens die Gewähr ihrer nationalen und wirtschaftlichen Entfaltung zu bieten. Indem Ich Ihnen diese Meine Absicht kundtue, beauftrage Ich Sie, zu ihrer gesetzmäßigen Verwirklichung geeignete Vorschläge auszuarbeiten und Mir vorzulegen. 1)


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Berichten: 6220

BerichtGeplaatst: 04 Nov 2006 0:25    Onderwerp: Reageer met quote

1917
Lebhafte Artillerietätigkeit im Ailette-Grunde
Großes Hauptquartier, 4. November.
Westlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In Flandern spielten sich bei örtlicher Feuersteigerung längs der Yser und nordöstlich von Ypern kleinere Infanteriekämpfe bei Passchendaele ab. Wir verbesserten durch Vorstoß unsere Linien und wiesen an mehreren Stellen englische Teilangriffe zurück.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz:
Am Oise-Aisne-Kanal und längs des Ailette-Grundes lebhafte Artillerietätigkeit und erfolgreiche Gefechte unserer Vortruppen mit französischen Aufklärungsabteilungen.
Auf dem Ostufer der Maas verstärkte sich der tagsüber lebhafte Feuerkampf am Abend zwischen Samogneux und Bezonvaux. Unsere zusammengefaßte Abwehrwirkung hielt einen am Chaume-Wald sich vorbereitenden Angriff der Franzosen nieder.
Östlicher Kriegsschauplatz:
An der Straße Riga Wenden wurden russische Streifabteilungen bei Segewold zersprengt.
Mazedonische Front:
Der seit Tagen starke Artilleriekampf zwischen Wardar- und Dojransee dauerte gestern an; bisher sind nur englische Teilvorstöße erfolgt, die von den bulgarischen Sicherungen abgeschlagen wurden.
Italienische Front:
Längs des Tagliamento Artillerietätigkeit wechselnder Stärke.

Der Erste Generalquartiermeister
Ludendorff. 1)





Die Versenkung der deutschen Hilfskreuzer im Kattegat
Berlin, 4. November.
Ein kleiner deutscher Hilfskreuzer, Kommandant Kapitänleutnant d. R. Lauterbach, ist am 2. November im Kattegat nach tapferer Gegenwehr von einer Übermacht von sechs feindlichen Kreuzern und neun großen Torpedobootszerstörern versenkt worden. Der englische Bericht meldet die Vernichtung von zehn Patrouillenfahrzeugen. Dies entspricht nicht den Tatsachen; deutsche Kriegsfahrzeuge werden außer dem genannten Hilfskreuzer nicht vermaßt.

Der Chef des Admiralstabes der Marine. 1)




Der österreichisch-ungarische Heeresbericht:
Zunehmende Gefechtstätigkeit am Tagliamento
Wien, 4. November.
Amtlich wird verlautbart:
Italienischer Kriegsschauplatz:
Die Gefechtstätigkeit am Tagliamento nimmt zu. Die Kampflage gestattet erst heute, zu überblicken, was während der 12. Isonzoschlacht bei der Heeresgruppe des Generals der Infanterie Alfred Krauß von den verbündeten Truppen und ihren Führern geleistet wurde. Die Eroberung des 2600 Meter aufragenden Canin-Stockes und des 1668 Meter hohen Stol, das unaufhaltsame Vordringen in den unwirtlichen, wegearmen Gebirgen südlich des Fella-Tales, das weder der Feind, noch Witterungsunbill, noch italienische Zerstörungsarbeit zu verzögern vermochte, die Gewinnung von Resiutta, die Einnahme des befestigten Lagers von Gemona-Osoppo sichern jenen gebirgsgewohnten Truppen, darunter den Infanterieregimentern Nr. 14 und 59, den Tiroler Kaiserjägern, den steierischen Schützenregimentern Nr. 3 und 26 und den Kaiserschützen ein neues Ruhmesblatt in der Geschichte des größten aller Kriege.
Östlicher Kriegsschauplatz und Albanien:
Unverändert.

Der Chef des Generalstabes. 1)




Der bulgarische Heeresbericht:

Sofia, 4. November.
Mazedonische Front:
Im Westen des Ochridasees und im Cerna-Bogen lebhaftes Störungsfeuer. Östlich des Wardar setzte der Gegner die Beschießung unserer Stellungen mit der gleichen Heftigkeit fort. Ein auf der gleichen Front nach Trommelfeuer unternommener Angriff wurde blutig abgeschlagen. Ein feindliches Flugzeug, welches das Feuer der feindlichen Artillerie leitete, wurde durch unser Artilleriefeuer erreicht und fiel brennend innerhalb der feindlichen Linien nieder. Westlich von Serres wurden mehrere feindliche Erkundungseinheiten abgewiesen. Im Strumatal lebhafte Tätigkeit. Feindliche Flieger lieferten von neuem einen Beweis für die völlige Verkennung internationaler Verpflichtungen, indem sie Bomben in die Nähe eines unserer Feldlazarette abwarfen, obwohl dieses deutlich erkennbar war.
Dobrudschafront:
Lebhafte Feuertätigkeit bei Tulcea.




Der türkische Heeresbericht:

Konstantinopel, 4. November. (Amtlicher Tagesbericht.)
Sinai-Front: Starke feindliche Angriffe erfolgten am 20. Oktober, wobei der Gegner im großen Umfange giftige Gase verwandte. Außer einem kleinen Abschnitt, welcher an den Feind verloren ging, wurden alle Stellungen gehalten und dem Feinde große Verluste zugefügt. Die Kämpfe nehmen ihren Fortgang. Ein englischer Fesselballon, der sich losgerissen hatte, wurde über Askalon zum Absturz gebracht. Eine feindliche Infanterie- und eine Kavalleriedivision, welche die Hauptstellungen unseres linken Flügels angriffen, wurden zurückgeschlagen. 1)

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BerichtGeplaatst: 04 Nov 2006 0:26    Onderwerp: Reageer met quote

1918



Beim Vormarsch der Amerikaner bei Imecourt gefallener deutscher MG-Schütze
Aufnahme vom 4. November 1918

Vorfeldkämpfe bei Gent
Großes Hauptquartier, 4. November.
Westlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
Vorfeldkämpfe vor unseren neuen Linien nördlich von Gent. Wir stehen am Kanal und am Westrand der Stadt in Gefechtsfühlung mit dem Gegner. Östlich von Valenciennes haben wir unsere Front vom Gegner etwas abgesetzt. Der Feind stand am Abend bei Onnaing-Jenlain und Villers Pol. Beiderseits von Le Quesnoy und Landrecies gesteigerter Artilleriekampf. Westlich von Landrecies wiesen wir erneute Angriffe des Feindes im Gegenstoß ab.
Heeresgruppen Deutscher Kronprinz und Gallwitz:
Zwischen Oise und Aisne lebte die Artillerietätigkeit am Abend auf. Sie war nördlich von Guise und Banogne, hier in Verbindung mit erfolglosen Teilangriffen des Gegners, von größerer Heftigkeit. Im Anschluß an die gestern gemeldete Zurückverlegung unserer Front östlich der Aisne nahmen wir auch westlich der Maas unsere Linien etwas zurück. Vorfeldkämpfe südlich von Le Chesne und bei Verrières, starke Angriffe der Amerikaner zwischen Sommauthe und Belval brachten wir im Walde nördlich von Belval zum Stehen. Auf dem östlichen Maas-Ufer scheiterten heftige Teilangriffe, zwischen Maas und Mosel mehrfache Vorstöße des Gegners. Westlich der Mosel säuberten wir kleine aus den letzten Kämpfen in Feindeshand gebliebene Grabenstücke.

Der Erste Generalquartiermeister
Gröner. 1)





Gewaltiges Ringen zwischen Schelde und Oise
Berlin, 4. November, abends. (Amtlich.)
Gewaltiges Ringen zwischen Schelde und Oise. Der von Engländern und Franzosen auf mehr als 60 Kilometer breiter Front erneut erstrebte Durchbruch wurde vereitelt. Zwischen Le Quesnoy und Landrecies singen Reserven den Stoß des Feindes auf; auf der übrigen Front brachten unsere vorderen Kampftruppen seinen Ansturm zum Stehen. Westlich der Maas haben sich im Walde von Dieulet Kämpfe entwickelt. 1)





An das deutsche Volk!
Die Not der Zeit lastet auf der Welt und auf dem deutschen Volk. Wir müssen diese schweren Tage und ihre Folgen überwinden. Heute schon müssen wir arbeiten für die glücklicheren Zeiten, auf die das deutsche Volk ein Anrecht hat. Die neue Regierung ist am Werk, diese Arbeit zu leisten. Wichtiges ist erreicht: Das gleiche Wahlrecht in Preußen ist gesichert.
Eine neue Regierung hat sich aus den Vertretern der Mehrheitsparteien des Reichstages gebildet.
Der Reichskanzler und seine Mitarbeiter bedürfen zu ihrer Amtsführung des Vertrauens des Reichstages und damit des Volkes.
Grundlegende Rechte sind von der Person des Kaisers auf die Volksvertretung übertragen worden.
Kriegserklärung und Friedensschluß unterliegen der Genehmigung des Reichstages.
Die Unterstellung der Militärverwaltung unter den verantwortlichen Reichskanzler ist durchgeführt.
Eine weitgehende Amnestie ist erlassen.
Preßfreiheit und Versammlungsrecht sind gewährleistet.
Doch vieles bleibt noch zu tun.
Die Umwandlung Deutschlands in einen Volksstaat, der an politischer Freiheit und sozialer Fürsorge hinter keinem Staate der Welt zurückstehen soll, wird entschlossen weitergeführt.
Die Neugestaltung kann ihre befreiende und heilende Wirkung nur ausüben, wenn sie einen Geist in den Verwaltungs- und Militärbehörden findet, der ihre Zwecke erkennt und fördert. Wir erwarten von unseren Volksgenossen, die in amtlicher Stellung das Gemeinwesen zu bilden berufen sind, daß sie uns willige Mitarbeiter sein werden.
Wir brauchen in allen Teilen des Staates und des Reiches die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit durch das Volk selbst. Wir haben Vertrauen zu dem deutschen Volk. Es hat sich in vier furchtbaren Kriegsjahren glänzend bewährt. Es wird sich nicht von Phantasten sinnlos und nutzlos in neues Elend und Verderben hineintreiben lassen.
Selbstzucht und Ordnung tuen not.
Jede Disziplinlosigkeit wird den Abschluß des baldigen Friedens auf das schwerste gefährden.
Die Regierung und mit ihr die Leitung von Heer und Flotte wollen den Frieden, sie wollen ihn ehrlich und sie wollen ihn bald. Bis dahin müssen wir die Grenzen vor dem Einbruch des Feindes schützen. Den seit Wochen in harten Kampf stehenden Truppen muß durch Ablösung Ruhe geschaffen werden. Nur zu diesem Zweck, aus keinem anderen Grunde, sind die Einberufungen der letzten Zeit durchgeführt worden.
Den Mannschaften des Landheers und der Flotte wie ihren Führern gebührt unser besonderer Dank. Durch ihren Todesmut und ihre Manneszucht haben sie das Vaterland gerettet.
Zu den wichtigsten Aufgaben gehört der Wiederaufbau unserer Volkswirtschaft, damit die von der Front in die Heimat zurückkehrenden Soldaten und Matrosen in geordneten Verhältnissen die Möglichkeit vorfinden, sich ihre und ihrer Familie Existenz wieder zu sichern. Alle großen Arbeitgeberverbände haben sich bereit erklärt, ihre frühern, jetzt eingezogenen Angestellten und Arbeiter sofort wieder einzustellen. Arbeitsbeschaffung, Erwerbslosenunterstützung, Wohnungsfürsorge und andere Maßnahmen auf diesem Gebiete sind teils in Vorbereitung, teils schon ausgeführt. Mit dem Friedensschluß wird sich bald eine Besserung der Nahrungs- wie aller anderen Verhältnisse einstellen.
Deutsche Männer und Frauen! Kampf und Frieden sind unsere gemeinsame Aufgabe. Staat und Reich sind unsere gemeinsame Zukunft. Euer Vertrauen, das unentbehrlich ist in der Stunde der Gefahr, ist in Wahrheit nichts anderes als das Vertrauen des deutschen Volkes zu sich selbst und zu seiner Zukunft. Die gesicherte Zukunft Deutschlands ist unser Leitstern.

Berlin, den 4. November 1918.

Reichskanzler Max, Prinz von Baden.
Der Stellvertreter des Reichskanzlers von Payer.
Der Vizepräsident des preußischen Staatsministeriums Dr. Friedberg.
Die Staatssekretäre: Dr. Solf, Graf von Roedern,
Dr. von Krause, Rüdlin, von Waldow, Freiherr
von Stein, Scheidemann, Groener, Erzberger,
Haußmann, Bauer, Trimborn, der Staatssekretär des
Reichsmarineamts Ritter von Mann, der Kriegsminister
Scheüch

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Patrick Mestdag
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BerichtGeplaatst: 04 Nov 2006 17:14    Onderwerp: Reageer met quote

vandaag vieren ze in Italie het einde van de Grote Oorlog
hieronder de originele Italiaanse tekst,

COMANDO SUPREMO ITALIANO - BOLLETTINO DI GUERRA N. 1268LA GUERRA CONTRO L’AUSTRIA-UNGHERIA CHE SOTTO L’ALTA GUIDA DI S.M. IL RE DUCE SUPREMO, L’ESERCITO ITALIANO, INFERIORE PER NUMERO E PER MEZZI, INIZIÒ IL 24 MAGGIO 1915, E CON FEDE INCROLLABILE E TENACE VALORE CONDUSSE ININTERROTTA E ASPRISSIMA PER 41 MESI, È VINTA. LA GIGANTESCA BATTAGLIA INGAGGIATA IL 24 DELLO SCORSO OTTOBRE ED ALLA QUALE PRENDEVANO PARTE CINQUANTUNO DIVISIONI ITALIANE TRE BRITANNICHE DUE FRANCESI E UNA CECOSLOVACCA E UN REGGIMENTO AMERICANO CONTRO 75 DIVISIONI AUSTRO UNGARICHE, È FINITA.LA FULMINEA ARDITISSIMA AVANZATA DEL XXIX CORPO D’ARMATA SBARRANDO LE VIE DELLA RITIRATA ALLE ARMATE NEMICHE DEL TRENTINO, TRAVOLTE A OCCIDENTE DALLE TRUPPE DELLA SETTIMA ARMATA E A ORIENTE DA QUELLE DELLA PRIMA SESTA E QUARTA. HA DETERMINATO IERI LO SFACELO TOTALE DELLA FRONTE AVVERSARIA.DAL BRENTA AL TORRE L’IRRESISTIBILE SLANCIO DELLA DODICESIMA, DELL’OTTAVA, DELLA DECIMA ARMATA E DELLE DIVISIONI DI CAVALLERIA, RICACCIANO SEMPRE PIÙ INDIETRO IL NEMICO FUGGENTE. NELLA PIANURA S.A.R. IL DUCA D’AOSTA AVANZA RAPIDAMENTE ALLA TESTA DELLA SUA INVITTA TERZA ARMATA ANELANTE DI TORNARE SULLE POSIZIONI DA ESSA GIÀ VITTORIOSAMENTE CONQUISTATE, CHE MAI AVEVA PERDUTE.L’ESERCITO AUSTRO-UNGARICO È ANNIENTATO: ESSO HA SUBITO PERDITE GRAVISSIME NELL’ACCANITA RESISTENZA DEI PRIMI GIORNI E NELL’INSEGUIMENTO HA PERDUTO QUANTITÀ INGENTISSIME DI MATERIALI DI OGNI SORTA E PRESSO CHE PER INTERO I SUOI MAGAZZINI E DEPOSITI; HA LASCIATO FINORA NELLE NOSTRE MANI CIRCA TRECENTOMILA PRIGIONIERI CON INTERI STATI MAGGIORI E NON MENO DI CINQUEMILA CANNONI.I RESTI DI QUELLO CHE FU UNO DEI PIÙ POTENTI ESERCITI DEL MONDO RISALGONO IN DISORDINE E SENZA SPERANZA LE VALLI CHE AVEVANO DISCESO CON ORGOGLIOSA SICUREZZA.
4 NOVEMBRE 1918 DIAZ
met dank aan

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Verdun ….papperlapapp! Louis Fernand Celine
Ein Schlachten war’s, nicht eine Schlacht zu nennen“ Ernst Junger .
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BerichtGeplaatst: 04 Nov 2009 20:40    Onderwerp: Reageer met quote

Vandaag 91 jaar geleden.

http://www.forumeerstewereldoorlog.nl/viewtopic.php?t=16898

http://www.youtube.com/watch?v=zpnlIvBeFcc&eurl=http://www.nondimenticare.com/filmati%20epoca.html

http://www.youtube.com/watch?v=qH_FCzB0joY&feature=related


Patrick Mestdag @ 04 Nov 2006 17:14 schreef:
vandaag vieren ze in Italie het einde van de Grote Oorlog
hieronder de originele Italiaanse tekst,

COMANDO SUPREMO ITALIANO - BOLLETTINO DI GUERRA N. 1268LA GUERRA CONTRO L’AUSTRIA-UNGHERIA CHE SOTTO L’ALTA GUIDA DI S.M. IL RE DUCE SUPREMO, L’ESERCITO ITALIANO, INFERIORE PER NUMERO E PER MEZZI, INIZIÒ IL 24 MAGGIO 1915, E CON FEDE INCROLLABILE E TENACE VALORE CONDUSSE ININTERROTTA E ASPRISSIMA PER 41 MESI, È VINTA. LA GIGANTESCA BATTAGLIA INGAGGIATA IL 24 DELLO SCORSO OTTOBRE ED ALLA QUALE PRENDEVANO PARTE CINQUANTUNO DIVISIONI ITALIANE TRE BRITANNICHE DUE FRANCESI E UNA CECOSLOVACCA E UN REGGIMENTO AMERICANO CONTRO 75 DIVISIONI AUSTRO UNGARICHE, È FINITA.LA FULMINEA ARDITISSIMA AVANZATA DEL XXIX CORPO D’ARMATA SBARRANDO LE VIE DELLA RITIRATA ALLE ARMATE NEMICHE DEL TRENTINO, TRAVOLTE A OCCIDENTE DALLE TRUPPE DELLA SETTIMA ARMATA E A ORIENTE DA QUELLE DELLA PRIMA SESTA E QUARTA. HA DETERMINATO IERI LO SFACELO TOTALE DELLA FRONTE AVVERSARIA.DAL BRENTA AL TORRE L’IRRESISTIBILE SLANCIO DELLA DODICESIMA, DELL’OTTAVA, DELLA DECIMA ARMATA E DELLE DIVISIONI DI CAVALLERIA, RICACCIANO SEMPRE PIÙ INDIETRO IL NEMICO FUGGENTE. NELLA PIANURA S.A.R. IL DUCA D’AOSTA AVANZA RAPIDAMENTE ALLA TESTA DELLA SUA INVITTA TERZA ARMATA ANELANTE DI TORNARE SULLE POSIZIONI DA ESSA GIÀ VITTORIOSAMENTE CONQUISTATE, CHE MAI AVEVA PERDUTE.L’ESERCITO AUSTRO-UNGARICO È ANNIENTATO: ESSO HA SUBITO PERDITE GRAVISSIME NELL’ACCANITA RESISTENZA DEI PRIMI GIORNI E NELL’INSEGUIMENTO HA PERDUTO QUANTITÀ INGENTISSIME DI MATERIALI DI OGNI SORTA E PRESSO CHE PER INTERO I SUOI MAGAZZINI E DEPOSITI; HA LASCIATO FINORA NELLE NOSTRE MANI CIRCA TRECENTOMILA PRIGIONIERI CON INTERI STATI MAGGIORI E NON MENO DI CINQUEMILA CANNONI.I RESTI DI QUELLO CHE FU UNO DEI PIÙ POTENTI ESERCITI DEL MONDO RISALGONO IN DISORDINE E SENZA SPERANZA LE VALLI CHE AVEVANO DISCESO CON ORGOGLIOSA SICUREZZA.
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BerichtGeplaatst: 04 Nov 2010 9:18    Onderwerp: Reageer met quote

Italiaanse front:

1915


De Derde slag aan de Isonzo wordt voor Italië een nederlaag. De verliezen zijn groot: 67.000 soldaten zijn gesneuveld, vermist of gewond, Oostenrijk-Hongarije verliest 40.500 soldaten.

1916

De Negende slag aan de Isonzo eindigt voor Italië terug met een nederlaag, op drie dagen tijd verliezen de Italianen 39.000 soldaten, de tegenstander 33.000.

1917

De twaalfde dag van de twaalfde slag aan de Isonzo (Slag om Caporetto) woedt in alle hevigheid. Het Italiaanse leger trekt zich, op vier dagen tijd, volledig terug achter de Piave rivier. De opmars van de tegenstander wordt sterk vertraagd doordat de bevoorrading niet kan volgen.
Het front verplaatst zich naar de Monte Grappa en de Pasubio.
Luigi Cadorna wordt vervangen door Generaal Armando Diaz.
De verliezen zijn enorm voor de Italianen: 31.000 doden en gewonden, 265.000 soldaten worden krijgsgevangen gemaakt, de tegenstander verliest 20.000 soldaten.


1918

De oorlog tussen Italië en Oostenrijk-Hongarije eindigt officieel om 15 u, Triëst, Istrië en Trentino-Alto Adige worden aan Italië toegewezen.
Vier dagen daarvoor werd het Oostenrijks-Hongaarse leger verslagen tijdens de slag om Vittorio Veneto, aan de zijde van de tegenstander sneuvelen 135.000 soldaten, 300.000 worden er krijgsgevangen gemaakt, Italië verliest 32.000 soldaten.

1921

Exact 3 jaar later krijgt Italië zijn onbekende soldaat, deze wordt gekozen door Maria Bergamas, zij wordt daarmee "La Madre del milite ignoto" (de moeder van de onbekende soldaat) genoemd.
Sinds 1921 houden twee soldaten, 24u op 24u, de wacht aan de tombe, wat voor deze soldaten een hele eer is.

http://www.forumeerstewereldoorlog.nl/viewtopic.php?t=20319
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BerichtGeplaatst: 04 Nov 2010 11:09    Onderwerp: Reageer met quote

On this day in 1918: Wilfred Owen is killed in action at the Battle of Sambre, one week before the signing of the Armistice
http://twitter.com/#!/I_W_M/status/29655100663
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Yvonne
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BerichtGeplaatst: 04 Nov 2010 11:10    Onderwerp: Reageer met quote

Battle of the Sambre. Remembering all who were there on 4 November 1918.
http://twitter.com/#!/DrillHalls/status/29654380238
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Tandorini



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BerichtGeplaatst: 03 Nov 2011 10:24    Onderwerp: Reageer met quote

4 november 1918: Armando Diaz leest om 12u een verklaring voor n.a.v. het einde van Wo1 in Italië.

http://www.youtube.com/watch?v=zpnlIvBeFcc&eurl=http://www.nondimenticare.com/filmati%20epoca.html

Zie verder:
http://www.forumeerstewereldoorlog.nl/viewtopic.php?t=16898

De verliezen zijn aan beide kanten zwaar:
Oostenrijk-Hongarije:
1.100.000 soldaten worden gedood, 3.620.000 aan gewonden.
120.000 burgers sterven tijdens militaire acties en 347.000 aan ziektes en honger.
Italië:
651.000 militairen worden er gedood en 953.880 gewond.
4000 burgers sterven tijdens militaire acties en 585.000 aan ziektes en honger.

4 november 1921:
Op deze dag krijgt Italië zijn onbekende soldaat, tijdens een indrukwekkende begrafenis wordt de gekozen soldaat, samen met een helm, een Carcano Mod. 91 en de toenmalige vlag van Italië begraven in een tombe aan het Il Vittoriano.Sinds die dag houden twee soldaten, 24u op 24u, de wacht aan de tombe.

http://www.forumeerstewereldoorlog.nl/viewtopic.php?t=20319
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Finnbar
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BerichtGeplaatst: 03 Nov 2011 21:13    Onderwerp: Ors: 4th November 1918 Reageer met quote

Ors: 4th November 1918

The village of Ors was captured by the 32nd Division, whose units moved to the edge of the village along the Oise-Sambre Canal to launch an attack as part of the Battle of the Sambre on 4th November 1918. The attack across the canal would be led by the 2nd Battalion Manchester Regiment on the right, and 16th Battalion Lancashire Fusiliers on the left. Both units were assisted by the 218th Field Company Royal Engineers who supplied bridging and raft parties to enable the crossing. Coming under heavy fire from the opposite bank, both battalions crossed and reach their final objectives by the end of the day.

The fighting here cost the attacking units dear, with the casualties being buried in a battlefield cemetery close to the canal - Ors British Cemetery - and also in the Ors Communal Cemetery. Among those killed with the 2nd Manchesters was war poet Wilfred Owen. Recently awarded the Military Cross for bravery on the Fonsomme line, Owen was killed on the canal bank mustering his men for the crossing. Arguably one of the most important 'voices' of the Great War, his poetry is considered amongst the best the war produced and is still part of the British school curriculum. Members of the Owen family visit his grave on a regular basis, as do members of the Wilfred Owen Association.

A number of Victoria Crosses were awarded here: ( * )

Visiting Ors Today

The best place to start is on the Sambre Canal; you can park your car outside the church and walk up to the Lock bridge. Here you will find a memorial to Wilfred Owen, erected by the Western Front Association. The memorial inscription is a little misleading as it implies Owen died this side of the bridge; although he actually died several hundred yards further along on the opposite side. You can walk along the canal tow-path to where Owen was killed.

Back in the village you can drive to Ors Communal Cemetery. This is a French civil cemetery and contains more than 60 wargraves, almost all from the fighting on 4th November 1918. Wilfred Owen, James Kirk VC and James Marshall VC are all buried here.

Leaving the village on a minor road from the area of the Church, follow CWGC signs for Ors British Cemetery, but first take the first road on the right at la Rue d'Houis. This is a dead end (although there is room to turn round); walk across the footbridge to the canal edge, and here you are standing exactly on the right flank of where the 2nd Manchesters crossed the Sambre canal on 4th November. Owen was killed just a few yards from this spot (see photo - right). Return to the minor road and continue to the cemetery; it is a walk across the fields and it's GPS location is 50°06.457'N, 3°38.559'E. Ors British Cemetery was begun in November 1918. It was enlarged after the Armistice when graves were brought in from Chateau Seydoux British Cemetery, Le Cateau, Flaumont Churchyard, Jenlain Churhcyard and St. Python Communal Cemetery. The cemetery contains 107 Commonwealth burials of the First World War, six of which are unidentified. A number of the Highland Light Infantry and Royal Engineers graves are due to the crossing of the canal near the cemetery on 4th November 1918.

From here continue into the forest and turn left onto the D959; continue to the housing of the former military base here. There is a 'Foresters House' here, in the cellar of which it is said that Wilfred Owen and his men sheltered before going up to the attack at Ors. The local commune hope to open this as a Wilfred Owen Visitors Centre in the near future.

( * ) http://battlefields1418.50megs.com/ors.htm
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Percy Toplis



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BerichtGeplaatst: 05 Nov 2014 10:14    Onderwerp: Reageer met quote

Casualty List : 1st/5th Battalion Gordon Highlanders

4 Nov 1916
2nd Lieut
Laird, William Weir
Killed in action
Age 31.
Son of Peter and Margaret Laird, of 10, Union St., Aberdeen.
(MAILLY WOOD CEMETERY)

http://gordonhighlanders.carolynmorrisey.com/CasualtylistO.htm
_________________

"Omdat ik alles beter weet is het mijn plicht om betweters te minachten."
Marcel Wauters, Vlaams schrijver en kunstenaar 1921-2005
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