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Flanderndenkmal Marinekorps in Cuxhaven

 
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Auteur Bericht
egbert



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Woonplaats: NRW

BerichtGeplaatst: 18 Jul 2010 18:31    Onderwerp: Flanderndenkmal Marinekorps in Cuxhaven Reageer met quote

Flanderndenkmal
„Aus der 4. Matrosen-Artillerie-Abteilung stand sehr viel aktives Personal bei Beginn Flandernkrieges
im I. Weltkrieges in der „Mobilen Marine Division“ und späterem „Marinekorps Flandern“
und hat deren Ruhm mitbegründen helfen“ (39). Besonders sei erwähnt, daß der Aufbau und die
erste Besatzung der 30,5 cm Batterie „Kaiser Wilhelm II“ bei Knokke, die wiederholt gegen englische
Monitore zum Einsatz kam, fast ausschließlich von Cuxhavener Artilleristen erfolgte.
Bei Ausbruch des Krieges 1914 übernahm Leutnant zur See Gräfer (aus Fort Grimmershörn) von
der 4. Kompanie der IV. Matrosen Artillerie Abteilung die Führung der Freiwilligen von den Cuxhavener
Batterien, die am 30.8.1914 zur Verstärkung an die belgische Front fuhren und dort der 1.
Kompanie des 1. Mar. Regiments unter Kaptlt. M.A.d.Res. Menge zugeteilt wurden. (55)

Aus diesem Kreise der Ehemaligen aus Cuxhaven entstand auch der Wunsch nach einem Denkmal
für die Gefallenen im Flandernkrieg. Am 05.08.1927 wurde das Flandern-Denkmal an seinem
Standort nahe der Alten Liebe eingeweiht und mit einem ausführlichen Bericht in der Zeitung gewürdigt:
Text auf der Vorderseite des Sockels:
Wir woll`n uns vor der Gier der Welt
aus Kräften unserer Seele wehren,
und unser Leben soll allein
dem Sinn in allem Sein gehören,
der allen eigentlichen Wert
des Daseins fördern will und mehren.
Das woll`n wir unserem Vaterland
und unseren toten Helden schwören.
In der in der Zeitung ebenfalls zitierten Rede des Senators Stubbe heißt es "Zum Gedenken an die
Angehörigen der Deutschen Marine, die an der Küste und auf den Fluren Flanderns in dem furchtbaren
Völkerringen ihr Leben gelassen haben". An den Kranzniederlegungen nahm u.a. der letzte
Kommandeur der Schweren Korpsartillerie in Flandern, Fregattenkapitän Egon von Wolff sowie die
Vereinigung der Angehörigen des Marinekorps Flandern teil. Das Ehrenmal trägt auf einem Sockel
die Bronzefigur eines über die See schauenden Jünglings, dessen rechte Hand kraftvoll zur abwehrenden
Faust geballt ist, während sich die Linke zum Schwur öffnet
Der Schöpfer des Ehrendenkmals war Wolfgang Niedner aus Probstdeuben bei Leipzig. Er nahm im
I. Weltkrieg als Leutnant der Schweren Korpsartillerie am Flandernkrieg teil. Das Denkmal lag an
zentraler Stelle vor dem Zugang zur Alten Liebe in unmittelbarer Nähe des Zeitballes und des Telegrafengebäudes.
Allgemein/Ohland/Cux-000043.jpg Quelle: Ohland-Schuhmacher
Nach einem Zeitungsbericht vom 24. Juli 1976 wurde das Flanderndenkmal 1933 abmontiert, da es
heftig umstritten war. Hier müßte es heißen 1935 denn am 04. Juli 1935 berichtete die Cuxhavener
Zeitung, daß an der Alten Liebe ein Ehrenmal für die Minensucher errichtet werden solle, das von
Kapitänleutnant Bodanowitz [Leiter des Minendepots Groden] entworfen war [Das Minensucher-
Ehrenmal ist Eigentum der Minensucherkameradschaft Hamburg, die mit dem Land Niedersachsen
als Eigentümer des Grundstückes eine Vereinbarung zur Überlassung des Grundstückes sowie der
Pflege und Unterhaltung durch die Minensucherkameradschaft hat].
470
Hafenanlagen und Piers im I. WK
Wie eine Karteikarte des Stadtarchives Cuxhaven zeigt, stand dann das Denkmal später im städtischen
Park beim Lichtenbergplatz [Kaiser Apotheke] und gibt an, daß es dann später von hier verschwunden
ist, vermutlich um 1974.
Durch einen Bericht und Fotos von Herrn Niemeyer, Bremen, an den Verfasser in 1997 ist zumindest
klar, daß Teile des Denkmals in Form der Blöcke und Teile der Inschrift, die in Sah-lenburg
östlich der Nordheimstiftung auf einem Grundstück des Landes (später Bauhof, heute Hohlweg
zwischen unterem Weg am Deichvorland und dem Schaarmoorweg) wieder aufgetaucht waren, mit
den o.a. Angaben bzw. Fotos in der Zeitung übereinstimmten. Die von Niemeyer (02.08.1995 und
04.06.1997) berichteten weiteren Inschriften auf den 4 Seiten der teilweise bereits zerstörten Blöcke
waren nur noch teilweise lesbar: „.....gefallenen Kameraden, ein Leutnant". Dies war der Sockelstein
der Rückseite, der vollständige Text wäre: „Dieses Denkmal schuf im Andenken an seine auf
dem Felde der Ehre gefallenen Kameraden ein Leutnant“ (186).
Da zuvor zwischenzeitlich die Zuständigkeiten vom Niedersächsischen Hafenamt zum Staatlichen
Amt für Abfall und Wasserwirtschaft, Stade, wechselten, wobei im Rahmen eines Küstenheideprojektes
diese Flächen im Jahr zuvor geräumt wurden und dabei auch alles hier noch lagernde Material
weitgehend entfernt wurde, gelang es dem Autor nicht festzustellen, wohin die von Niemeyer
beschriebenen schweren Steinblöcke kamen. Möglich ist, daß sie in Unkenntnis ihrer früheren Verwendung
zerschlagen und für den Wasserbau als Andeckung im Ufersaumbereich Verwendung
fanden. Dies bestätigte Herr Schmertmann im Juni 2007 gegenüber Herrn Peter Bussler und gab an,
daß die Sockelteile weitgehend unzerstört im Bereich der 2. Buhne südlich der Kugelbake als Fundament
eingebaut worden seien.
Quelle: Militärische Bauten der
„Festung Cuxhaven“
ab 1870,
eine Bestandsaufnahme
von Gerd Wildfang Teil I
_________________
In Gedenken an Grossvater OffzStellv. Gottfried S., IR 49, 4.Kompanie, gefallen 1.5.1918 bei Merville/Bois de Nieppe: "Lest was am Wald n/westlich Merville vorgeht - dort bin ich..."
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