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Propaganda

 
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Auteur Bericht
Yvonne
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Geregistreerd op: 2-2-2005
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BerichtGeplaatst: 13 Mei 2006 13:09    Onderwerp: Propaganda Reageer met quote

Propaganda Leaflets
Following are examples of leaflets dropped over enemy lines from planes and balloons:

I. Fliegerabwurf-Schriften
II. Leaflet Air Post No. 12
III. Secret Summary of Intelligence, A.E.F.
IV. Fliegerabwurf-Schriften.

I.
(French Propaganda Leaflet
-- said to have come from German soldiers in French prison camps:

Pass this along!

German War Comrades!

Think about this:

1. Only greedy rulers want war. The people want peace, and work, and bread.

2. Only the German Kaiser with his militarists, Junkers, and arms manufacturers wanted war, prepared for it and brought it on. No one wanted to fight Germany, no one opposed her desires for a "place in the sun."

3. If a murderer shoots a revolver on the street, it is the duty of every peace-loving, dutiful citizen to hurry to the aid of the fallen. For that reason Italy, Rumania, and the United States went to war against Germany; to free Belgium, Serbia, and France from the clutches of the murderer....

10. Stop fighting! Turn your cannons around! Come over to us. Shoot anyone who wants to hinder you from coming.

YOUR DEMOCRATIC COMRADES
IN FRENCH PRISONS

II.
British leaflet dropped into German trenches by balloon:

FOR WHAT ARE YOU FIGHTING, MICHEL?

They tell you that you are fighting for the Fatherland. Have you ever thought why you are fighting?

You are fighting to glorify Hindenburg, to enrich Krupp. You are struggling for the Kaiser, the Junkers, and the militarists....

They promise you victory and peace. You poor fools! It was promised your comrades for more than three years. They have indeed found peace, deep in the grave, but victory did not come! . . .

It is for the Fatherland.... But what is your Fatherland? Is it the Crown Prince who offered up 600,000 men at Verdun? Is it Hindenburg, who with Ludendorff is many kilometers behind the front lines making more plans to give the English more cannon fodder? Is it Krupp for whom each year of war means millions of marks? Is it the Prussian Junkers who still cry over your dead bodies for more annexations?

No, none of these is the Fatherland. You are the Fatherland.... The whole power of the Western world stands behind England and France and America! An army of ten million is being prepared; soon it will come into the battle. Have you thought of that, Michel?

III.
Russian Proclamation to the German Soldiers:

The Provisional Government has fallen. The power is now in the hands of the Russian people, and the new government considers the immediate conclusion of peace as its foremost duty....

We charge you soldiers to stand by us in the fight for peace and socialism, for socialism alone can give the proletariat a lasting peace....

Brothers, if you support us, the cause of freedom is assured success....

Our soldiers have laid down their arms. It is now for you to follow this standard of peace.

May peace triumph! May the Socialistic and International Revolution live!

For the Council of People's Commissars.

Signed LENIN, TROTSKY
December 5, 1917

IV.
American Leaflet from the Friends of German Democracy:

BROTHERS!

The world is in great need. You and you alone can end this need rapidly. We are American citizens of German descent. We know you and trust you. We beg you to trust us.

The great German nation is the barbarian and the breaker of trust in the eyes of the world. You can recover your good reputation only if you overthrow this government, which has made German intelligence and German industry a danger to the world. Take the determination of your destiny into your own hands....

If you will do this the world war will end. In the name of America we give you our word, that the new Germany will be taken up as an honorable member of the society of nations. Your intelligence and industry will once again be a blessing to humanity, instead of a curse.... Arise for a struggle for a free Germany!

In the name of Americans of German descent.

UNION OF FRIENDS OF
GERMAN DEMOCRACY
New York, March, 1918

http://www.gwpda.org/1915/propleaf.html
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Laatst aangepast door Yvonne op 31 Mrt 2008 19:22, in totaal 1 keer bewerkt
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Yvonne
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BerichtGeplaatst: 31 Mrt 2008 19:22    Onderwerp: Reageer met quote



Massengrab: Das Bild, eine Postkarte, fand sich im Nachlaß meines Großvaters.
(Jg. 1891) - Auf der Rückseite steht in Sütterlin-Schrift zu lesen: "Zur Erinnerung an den Angriff der Engländer bei Fromelles"

Eine retuschierte Variante des Bildes findet sich hier:

http://www.stahlgewitter.net/westfont/westfront_20.htm


Vielleicht wurde retuschiert, weil die Herren Offiziere etwas zu lässig waren und das Bild noch nicht dramatisch genug schien?


Unterschrift:
"Ein deutsches Massengrab bei Vimy 1917"

http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a130/l7/l0/F.html#featuredEntry
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Yvonne
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BerichtGeplaatst: 31 Mrt 2008 19:34    Onderwerp: Reageer met quote

Propaganda aus der Hölle

1914 brach der Erste Weltkrieg über Europa herein. Fast 15 Millionen Menschen starben in dem Gemetzel, das zugleich der erste Medienkrieg der Geschichte war: Erstmals wurden Fotos von den Schlachtfeldern massiv und systematisch für die Propaganda eingesetzt.
Am 21. Juli 1917 regnete der Tod vom Himmel. 3000 britische Geschütze eröffneten das Feuer auf deutsche Stellungen in der Nähe des belgischen Passchendaele. Über vier Millionen Granaten hagelten während des zehntägigen Dauerbombardements auf die Ebene von Ypern. Anschließend rannten die Briten in der Schlammwüste drei Monate lang immer wieder ins Abwehrfeuer der Deutschen. Am Ende hatten sie acht Kilometer Gelände gewonnen - zum Preis von 325.000 Toten und Verwundeten.

Die Schlacht von Passchendaele ging nicht nur als eines der sinnlosesten Gemetzel des Ersten Weltkriegs in die Geschichte ein, sondern bescherte der Welt auch eines der berühmtesten Bilder des Krieges. Der Fotograf Frank Hurley hatte von 1914 bis 1917 an der Seite des legendären Entdeckers Sir Ernest Shackleton die Antarktis dokumentiert - und für seine Bilder Ruhm geerntet. Danach lichtete Hurley die Hölle ab.

Mondlandschaften statt Schneefelder

Statt endloser Schneefelder und brütender Pinguine zeigten seine Fotos nun pockennarbige Mondlandschaften. Baumstümpfe ragen auf ihnen wie steife Finger aus der rohen Erde, die übersät ist von Granattrichtern und den Leichen junger Menschen. "Der Morgen nach der ersten Schlacht von Passchendaele", aufgenommen am 12. Oktober 1917, ist Hurleys vielleicht bekanntestes Kriegsbild.

Das Foto ist ein beeindruckendes Beispiel für eine Medienrevolution, die von Historikern lange ignoriert wurde. Erst allmählich beginnt die Geschichtsforschung zu erkennen, welchen Stellenwert der Erste Weltkrieg für die Darstellung heutiger Konflikte besitzt. Was der Historiker und Diplomat George Kennan als "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" bezeichnet hat, ist nach Meinung renommierter Historiker der erste umfassende Propagandakrieg der Weltgeschichte, was den Einsatz von Film und Fotografie betrifft.

Zwar hatten Engländer und Franzosen schon im Krimkrieg von 1855/56 Fotografen eingesetzt, und auch im amerikanischen Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 und im südafrikanischen Burenkrieg (1899-1902) gehörten Fotos zum Propaganda-Arsenal. Doch im Ersten Weltkrieg brachten die Regierungen die Entstehung von Fotos, die Bildzensur und die Weiterleitung an die Massenmedien mit eigens eingerichteten Behörden unter ihre Kontrolle - ein Novum in der Geschichte der Kriege.

Behörden für die Manipulation der Massen

Auf deutscher Seite bündelte seit Januar 1917 das Bild- und Filmamt ("Bufa") die Foto- und Filmpropaganda, in Österreich war das Kriegspressequartier zuständig. Die britische Regierung hatte bereits im August 1914 das "War Propaganda Bureau" gegründet, Frankreich im Februar 1916 das "Maison de la Presse", und die USA richteten wenige Tage nach dem Kriegseintritt im April 1917 das "Committee on Public Information" ein.

Den deutschen Zensoren war es spätestens zu Beginn der zweiten Kriegshälfte gelungen, die Flut an Bildern in die von ihnen gewünschten Bahnen zu zwingen. "Bei Kriegsende wurden die Zeitungen fast nur noch mit offiziellen Bildern bestückt", bilanziert der Wiener Historiker Anton Holzer, 39, Herausgeber der Zeitschrift "Fotogeschichte" und einer der führenden Experten auf dem Gebiet. "Die Behörden haben immer effektiver verhindert, dass abweichendes Material veröffentlicht wurde."

Die wenigen kriegskritischen Stimmen wurden mit einer Mischung aus Repression und Begünstigung zum Schweigen gebracht. Fotografen durften nur mit einer so genannten Legitimation, die aus Bildausweis und Armbinde bestand, an der Front fotografieren - und verpflichteten sich zugleich, ihre Bilder den Zensurbehörden vorzulegen, die das Material dann kostenlos an die Presse weiterreichte. Von den Bildern waren dann meist schwere Waffen oder die Markierungen an Flugzeugen verschwunden, vor allem aber tote deutsche Soldaten.

"Die deutsche Seite hat Bilder von eigenen Toten radikal abgelehnt", sagt Gerd Krumeich, 59, Professor für Neuere Geschichte an der Uni Düsseldorf. Die Berliner Regierung habe um die Moral der Bevölkerung und den politischen "Burgfrieden" gefürchtet. Die Franzosen waren mit Fotos der eigenen Todesopfer freigiebiger. "Damit sollte der Widerstandsgeist gegen die Aggressoren noch gestärkt werden", so Krumeich.

Fotografen, die sich nicht an die deutschen Zensurregeln hielten, wurden verwarnt oder verloren - wie in einigen Fällen geschehen - ihre Akkreditierung. Schon im Ersten Weltkrieg konnten sich Kriegsreporter fast nur noch mit Erlaubnis und Unterstützung der eigenen Truppen an der Front bewegen, waren in die Einheiten integriert und verwendeten deren Fahrzeuge, Logistik und Material. Die Folge: Die deutschen Fotoagenturen, deren Auslandsgeschäft durch den Krieg zusammengebrochen war, mussten entweder mit den Behörden zusammenarbeiten oder den Ruin riskieren.

Die Frage, ob der Erste Weltkrieg damit wegweisend war für die späteren großen Konflikte, wurde von Historikern bisher weitgehend außer Acht gelassen. "Die Geschichtsforschung hat das Thema schlicht verpennt", sagt die Braunschweiger Historikerin Ute Daniel, 51. Die Wirkung der Propaganda in der Heimat sei zwar durchaus ergründet worden, ihre Entstehung an der Front dagegen nicht. Die staatlich organisierte Kontrolle und Zensur der Bilder aber sei "die große Trendwende" gewesen. Auch der Stuttgarter Historiker Gerhard Hirschfeld, 58, glaubt, dass die "Strukturen und Techniken der Propaganda an der Front" von der Forschung bisher "weitgehend ausgeblendet" wurden.

Die Ikonisierung der eigenen Soldaten, die Heroisierung des Kampfes und die Herabwürdigung des Feindes setzten während des Ersten Weltkriegs Standards, die noch heute gelten. Der akkreditierte und in die Truppe eingebundene Reporter wird mittlerweile als "embedded journalist" bezeichnet, was zwar neu klingt, es aber nicht ist. "Der eingebettete Berichterstatter, der unter intensiver Kontrolle steht und mit wohldosierten Informationen gefüttert wird, wurde im Ersten Weltkrieg zum allgemeinen Muster", sagt Historikerin Daniel.

Kleinkameras revolutionierten die Fotografie

Die Fotografie des Ersten Weltkriegs war nicht nur wegen ihrer Einbindung in die staatliche Propaganda richtungsweisend, sondern auch wegen ihrer Inhalte. Holzer untersucht derzeit in einem vom österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung unterstützten Projekt rund 33.000 Fotos aus dem Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien und vergleichendes Material aus Prag, Budapest, Stuttgart, Belgrad und Sarajevo. Sein bisheriges Fazit, das von anderen Historiker geteilt wird: Der Erste Weltkrieg ist stilbildend für die Berichterstattung über alle späteren Konflikte.

Erstmals waren es nicht mehr nur wenige Profis, die mit wuchtigen Fotokästen das blutige Geschehen ins Bild setzten. Die ersten Kleinkameras wie etwa die "Vest Pocket Kodak" ließen Zehntausende von Amateuren an der Foto-Front mitmischen. "Überall waren Soldaten mit privaten Kameras unterwegs", sagt der Düsseldorfer Historiker Krumeich. "Die haben fotografiert wie Touristen."

Hinzu kam das dokumentarische Gewicht von Fotos, das vor 90 Jahren weit größer war als in der Mediengesellschaft des 21. Jahrhunderts. "Die Leute glaubten damals einem Foto mehr als heute", sagt Krumeich. Die Propagandabehörden wussten das - und brachten regelmäßig manipulierte Fotos in Umlauf. Krumeich: "Man lernte, Bilder lügen zu lassen." Üblich waren Retuschen oder die Darstellung von Bildern in falschem Kontext. "Französische und deutsche Blätter benutzten manchmal dieselben Fotos mit unterschiedlichen Begleittexten, um jeweils ihre Meinung zu verbreiten", so Krumeich.

So tauchte etwa in der "Illustrierten Zeitung" 1918 ein Bild des zerstörten Reims auf - als angeblicher Beweis dafür, wie die britische Armee französische Städte einebnet. In Frankreich erschien das Foto als Beleg der barbarischen Zerstörungswut der Deutschen. Hurleys berühmtes Passchendaele-Foto wiederum fällt in eine Kategorie von Bildern, die manipuliert wurden, um den Effekt der Heroisierung zu verstärken: Der Himmel etwa wurde von Hurley nachträglich hineinmontiert, um die Szenerie noch dramatischer erscheinen zu lassen.

Selbstkritik der deutschen Presse fiel aus

"Das radikale Fälschen, etwa wenn Trotzki von allen Bildern mit Stalin verschwindet, sind eine Erfindung der späteren totalitären Regime", betont Krumeich. "Aber im Ersten Weltkrieg tauchen bereits Vorformen dieser Strategie auf."

Erst nach dem Ersten Weltkrieg erkannten die britischen und amerikanischen Medien, wie sehr sie sich zu einem Teil der Kriegsmaschinerie hatten machen lassen. "Die alliierte Presse hat die deutschen Kriegsgräuel - all diese Geschichten über Frauen mit abgeschnittenen Brüsten und Soldaten mit ausgestochenen Augen - maßlos übertrieben", sagt Ute Daniel. "Dafür übte sie anschließend Selbstkritik."

In Deutschland, wo die öffentliche Streitkultur weit weniger entwickelt war als in den demokratischen Staaten, fand eine kritische Selbstbeschau der Presse freilich nur in seltenen Einzelfällen statt. Dafür entwickelte sich eine hitzige Debatte über die Verwendung der Kriegsbilder. Denn mittlerweile waren gewaltige Mengen an zuvor unveröffentlichten Privatfotos von Soldaten aufgetaucht, die in den zwanziger Jahren in Bildbänden publiziert wurden - Sammlungen, "die unsere heutige Vorstellung vom Ersten Weltkrieg entscheidend prägen", meint Daniel.

Bilder prägen Vorstellung vom Krieg bis heute

Darunter befanden sich kritische Werke wie etwa Ernst Friedrichs 1924 erschienene Fotodokumentation "Krieg dem Kriege", die mit grässlichen Bildern von verstümmelten Körpern und zersprengten Gesichtern einen Skandal auslöste. Zynischerweise verwandten die Kriegsbefürworter in den Jahren darauf die gleichen Bilder, um ihre Sicht der Dinge unters Volk zu bringen. "Die Botschaft lautete, dass ein echter Mann auch solche Schrecken durchstehen kann", sagt Daniel. "Echte Idealisten", habe die Botschaft gelautet, "wissen, dass es Wichtigeres gibt, als am Leben zu bleiben."

Die politische Situation im Deutschland der zwanziger Jahre führte schließlich dazu, dass sich diese Deutungsweise des Krieges politisch, medial und kulturell durchsetzte. "Durch den Versailler Vertrag, der die Kriegsschuld ausschließlich der deutschen Seite zuschrieb, war es unmöglich, eine Anti-Kriegs-Einstellung zum Common Sense zu machen", sagt Daniel. Die Stimmung im Lande sei eher danach gewesen, "die Schmach abzuwaschen" - durch eine siegreiche Wiederholung des Krieges.

Dennoch hatte der Erste Weltkrieg auch eine positive Wirkung auf die Kriegsberichterstattung. "Vor dem Ersten Weltkrieg hat die überwältigende Mehrheit der Europäer den Krieg als einen normalen Bestandteil der menschlichen Existenz betrachtet", sagt Daniel. "Deshalb gab es in der Berichterstattung auffallend wenig Fundamentalkritik am Krieg." Erst die ungeheuerliche Grausamkeit des technisierten Tötens und die bis dahin unvorstellbaren Opferzahlen hätten die Wende eingeleitet. "Die Frage nach der Legitimation wurde seitdem schärfer gestellt", sagt die Historikerin. "Der Krieg gilt erst seit 1918 als möglicherweise unmoralisch."


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Yvonne
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BerichtGeplaatst: 16 Jul 2008 9:52    Onderwerp: Reageer met quote

Covering the War:
American Propaganda in the Pictorial Sections


U.S. newspaper coverage of World War I (1914-18) provides a unique perspective on wartime propaganda. The scope of articles and images clearly exhibits America’s evolution from firm isolationism in 1914 to staunch interventionism by 1918. Once American soldiers joined the war, public opinion at home changed. And newspapers helped change it.

President Woodrow Wilson was reelected in 1916 with a campaign slogan: "He kept us out of the war." Newspapers from that year reflected this relative neutrality. On July 11, 1916, the first two pages of the New York Times were devoted to the visit of a German submarine carrying dyestuffs to Baltimore. There were photographs and stories of the crew—including a jovial interview with the captain, Paul Koenig, who spoke at length about his U-boat's on-ship library and Shakespeare. A December 10, 1916, photograph showed a German soldier mourning at a fallen comrade's grave. The dehumanization of Germans, a trademark of wartime propaganda, had not yet begun.

The president's eventual shift in wartime policy was mirrored in the newspapers. On April 6, 1917, the United States declared war on Germany. Headlines in the New York Times and the Washington Post over the next few days declared: "Call for 'Republic' in Reichstag; America Will End Autocracy by Entering War, London Thinks—German People Learning—And Our Taking Up Arms Will Complete Their Enlightenment" and "Germans Lose Hope—Strong Demand Develops for 'Peace Without Annexation.'—Conservatives are in Fear—Campaign Against Wilson's Appeal to Teuton Democracy." The United States was optimistic that the declaration of war would compel Germany to lay down its arms. This optimism proved unfounded. By June, it was evident that Germany had no intentions of surrendering.

Patriotic propaganda, as well as a succession of censorship laws beginning with the Espionage Act of June 15, 1917, went into full swing. Photographs in the rotogravure sections showed scores of young men registering for the draft—the American flag visible in more than half the images. Photographs of German soldiers ceased, as did any stories from German or Austro-Hungarian perspectives. Countless portraits of a heroic President Wilson appeared. In June the war drive became a competition to see which state, or even which city, was the most patriotic. The New York Times posted graphics daily showing which states had contributed the most recruits and purchased the most war bonds. As intervention became imminent, newspapers ran fewer photographs from the battlefield and replaced them with pictures of parades and training regiments. Editorial policies became even more vigorously pro-American once American soldiers began to fight in the war.

Five headlines from June 1917 summarize various aspects of the war drive: "Columbia Calls"; "New Police Arms Awe Socialists"; "American Liner Thinks She Hit a U-Boat; Came Up Alongside, Cook Poured Soup on It"; "[Germany] Went Exultantly 'Goose-Stepping' Over a Neutral People"; and "Germans Gave Poison in Candy." These headlines exhibit the insistence of patriotic duty; the criticism of pacifism; and the fault, inferiority, and heartlessness of the Germans. In a matter of months, the United States had rejected isolationism and embraced its role as protector of democracy throughout the world. The American newspaper had embraced a new role as well—no longer just a reporter of news, but an agent of public opinion.

http://memory.loc.gov/ammem/collections/rotogravures/
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Yvonne
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BerichtGeplaatst: 09 Okt 2008 9:48    Onderwerp: Reageer met quote

The British War Propaganda Bureau - WWI

Soon after the outbreak of the First World War, in August 1914, David Lloyd George, the Chancellor of the Exchequer, was given the task of setting up a British War Propaganda Bureau (WPB). Lloyd George, appointed the successful writer and fellow Liberal MP, Charles Masterman as head of the organization.

On 2nd September, 1914, Masterman invited twenty-five leading British authors to Wellington House, the headquarters of the War Propaganda Bureau, to discuss ways of best promoting Britain's interests during the war. Those who attended the meeting included Arthur Conan Doyle, Arnold Bennett, John Masefield, Ford Madox Ford, William Archer, G. K. Chesterton, Sir Henry Newbolt, John Galsworthy, Thomas Hardy, Rudyard Kipling, Gilbert Parker, G. M. Trevelyan and H. G. Wells.

All the writers present at the conference agreed to the utmost secrecy, and it was not until 1935 that the activities of the War Propaganda Bureau became known to the general public. Several of the men who attending the meeting agreed to write pamphlets and books that would promote the government's view of the situation. The bureau got commercial companies to print and publish the material. This included Hodder & Stoughton, Methuen, Oxford University Press, John Murray, Macmillan and Thomas Nelson.

One of the first pamphlets to be published was Report on Alleged German Outrages, that appeared at the beginning of 1915. This pamphlet attempted to give credence to the idea that the German Army had systematically tortured Belgian civilians. The great Dutch illustrator, Louis Raemakers, was recruited to provide the highly emotionally drawings that appeared in the pamphlet.

The WPB published over 1160 pamphlets during the war. This included To Arms! (Arthur Conan Doyle), The Barbarism in Berlin (G. K. Chesterton), The New Army (Rudyard Kipling), The Two Maps of Europe (Hilaire Belloc), Liberty, A Statement of the British Case and War Scenes on the Western Front (Arnold Bennett), Is England Apathetic? (Gilbert Parker), Gallipoli and the Old Front Line (John Masefield), The Battle of Jutland and The Battle of the Somme (John Buchan), A Sheaf and Another Sheaf (John Galsworthy), England's Effort and Towards the Goal (Mary Humphrey Ward) and When Blood is Their Argument (Ford Madox Ford).

One of the first projects devised by Charles Masterman was the publication of a history of the war in the form of a monthly magazine. He recruited John Buchan to take charge of its production. Published by Buchan's own company, Thomas Nelson, the first installment of the Nelson's History of the War, appeared in February, 1915. A further twenty-three editions appeared at regular intervals throughout the war. Given the rank of Second Lieutenant in the Intelligence Corps, Buchan was also provided with the documents needed to write the book. General Headquarters Staff (GHQ) saw this as good for propaganda as Buchan's close relationship with Britain's military leaders made it extremely difficult for him to include any critical comments about the way the war was being fought.

Only two photographers, both army officers, were allowed to take pictures of the Western Front. The penalty for anyone else caught taking a photograph of the war was the firing squad. Charles Masterman was aware that the right sort of pictures would help the war effort. In May 1916 Masterman recruited the artist, Muirhead Bone. He was sent to France and by October had produced 150 drawings of the war. When Bone returned to England he was replaced by his brother-in-law, Francis Dodd, who had been working for the Manchester Guardian. In 1917 arrangements were made to send other artists abroad including Eric Kennington, William Orpen, Paul Nash, C. R. W. Nevinson and William Rothenstein. Masterman also recruited John Lavery to paint pictures of the home front.

In February, 1917, the government established a Department of Information. Given the rank Lieutenant Colonel, John Buchan was put in charge on the department on an annual salary of £1,000 a year. Charles Masterman retained responsibility for books, pamphlets, photographs and war paintings and T. L. Gilmour dealt with cables, wireless, newspapers, magazines and the cinema.

Early in 1918 the government decided that a senior government figure should take over responsibility for propaganda. On 4th March Lord Beaverbrook, the owner of the Daily Express, was made Minister of Information. Under him was Charles Masterman (Director of Publications) and John Buchan (Director of Intelligence). Lord Northcliffe, the owner of both The Times and the Daily Mail, was put in charge of all propaganda directed at enemy countries. Robert Donald, editor of the Daily Chronicle, was appointed director of propaganda in neutral countries. On the announcement in February 1918, David Lloyd George was accused in the House of Commons of using this new system of getting control over all the leading figures in Fleet Street.

Beaverbrook decided to rapidly expand the number of artists in France. He established with Arnold Bennett a British War Memorial Committee (BWMC). The artist chosen for this programme were given different instructions to those sent previously. Beaverbrook told them that pictures were "no longer considered primarily as a contribution to propaganda, they were now to be thought of chiefly as a record."

Artists sent under the BWMC programme included John Sargent, Augustus John, John Nash, Henry Lamb, Henry Tonks, Colin Gill, William Roberts, Wyndham Lewis, Stanley Spencer, Philip Wilson Steer, George Clausen, Bernard Meninsky, Charles Pears, Sydney Carline, David Bomberg, Austin Osman Spare, Gilbert Ledward and Charles Jagger.

David Lloyd George asked John Singer Sargent to paint a picture showing collaboration between British and US troops. Sargent rejected the commission and instead painted Gassed, that showed a group of soldiers suffering from the effects of gas.

Afbeelding

Overall, over ninety artists produced pictures for the government during the war. Many of the artists found the work very difficult. Some like Augustus John produced very little, whereas others, such as Paul Nash complained about the control over subject matter. Nash told a friend:

"I am not allowed to put dead men into my pictures because apparently they don't exist".

On another occasion he said:

"I am no longer an artist. I am a messenger who will bring back word from the men who are fighting to those who want the war to go on for ever. Feeble, inarticulate will be my message, but it will have a bitter truth and may it burn their lousy souls."

At the end of the war William Orpen was asked by the War Artists Advisory Committee to portray leaders such as Field Marshall Douglas Haig. Orpen refused and instead painted To the Unknown British Soldier Killed in France.

The fiercest critic of the propaganda scheme was Charles Nevinson. Some of Nevinson's paintings such as Paths of Glory, were considered to be unacceptable and were not exhibited until after the Armistice.

Afbeelding
William Orpen - Dead Germans in a Trench (1917)


In his book Falsehood in Wartime, Arthur Ponsonby explained the role of wartime propaganda.

People must never be allowed to become despondent; so victories must be exaggerated and defeats, if not concealed, at any rate minimized, and the stimulus of indignation, horror and hatred must be assiduously and continuously pumped into the public minds of 'propaganda'.

Hiliare Belloc, letter to G. K. Chesterton (12 December, 1917)

It is sometimes necessary to lie damnably in the interests of the nation. It wasn't only numbers that lost us Cambrai; it was very bad staff work on the south side. Things like thought oughtn't to happen.

After the war William Beach Thomas wrote about his report on the first day of the Battle of the Somme in his book, A Traveller in News (1925)

I was thoroughly and deeply ashamed of what I had written, for the good reason that it was untrue. The vulgarity of enormous headlines and the enormity of one's own name did not lessen the shame.

Philip Gibbs, Adventures in Journalism (1923)

We identified ourselves absolutely with the Armies in the field. We wiped out of our minds all thought of personal scoops and all temptation to write one word which would make the task of officers and men more difficult or dangerous. There was no need of censorship of our despatches. We were our own censors.

C. E. Montague, Disenchantment (1922)

The average war correspondent - there were golden exceptions - insensibly acquired a cheerfulness in the face of vicarious torment and danger. Through his despatches there ran a brisk implication that the regimental officers and men enjoyed nothing better than "going over the top"; that a battle was just a rough jovial picnic, that a fight never went on long enough for the men, that their only fear was lest the war should end this side of the Rhine. This tone roused the fighting troops to fury against the writers. This, the men reflected, in helpless anger, was what people at home were offered as faithful accounts of what their friends in the field were thinking and suffering.

Robert Donald, press release (February, 1918)

I have been asked to become the Director of of a section of propaganda work. I could not undertake work of this kind if it interfered with my editorial responsibilities or my political independence, or if it did not give me liberty of action within the sphere allotted to me. After all, this is a newspaper man's job. It consists simply of presenting the British case in neutral and allied countries in a form which is at once interesting and informative.

Source: http://www.spartacus.schoolnet.co.uk/FWWwpb.htm
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BerichtGeplaatst: 03 Jan 2010 19:11    Onderwerp: Reageer met quote

Mobilizing Public Support for War:
An Analysis of American Propaganda During World War I



Introduction

Twice in the twentieth century the United States government formally established agencies whose purpose was to generate and mobilize public support for war. The Committee on Public Information (CPI) during World War I and the Office of War Information (OWI) during World War II directed extensive wartime propaganda efforts at the American public as well as foreign audiences. While governmental activities to generate public support for foreign policies are common in American history, the scope of activities of these official propaganda agencies during times of war represented governmentally directed propaganda campaigns of an unprecedented scale in the history of American foreign policy.
In many respects, the overall historical significance of the CPI may in fact be substantially greater than that of the OWI. The First World War turned out to be a watershed event in the development of modern propaganda. The world’s first experience with total war became wedded with the nation’s first systematic and institutionalized national program of propaganda. As stated by Harold Lasswell in this frequently quoted passage:
the [First] World War led to the discovery of propaganda by both the
man in the street and the man in the study. The discovery was far
more startling to the former than the latter, because the man in
the study had predecessors who had laid firm foundations for his efforts
to understand propaganda. The layman had previously lived in a world
where there was no common name for the deliberate forming of attitudes
by the manipulation of words (1938, v).

http://isanet.ccit.arizona.edu/noarchive/robertwells.html
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BerichtGeplaatst: 15 Feb 2010 22:35    Onderwerp: Reageer met quote

http://www.vlib.us/wwi/resources/archives/texts/t050824i/ponsonby.html
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Percy Toplis



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BerichtGeplaatst: 11 Apr 2010 21:40    Onderwerp: Reageer met quote

http://news.scotsman.com/worldwarone/Photoblog-War-posters-go-under.6155684.jp
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"Omdat ik alles beter weet is het mijn plicht om betweters te minachten."
Marcel Wauters, Vlaams schrijver en kunstenaar 1921-2005
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Percy Toplis



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BerichtGeplaatst: 11 Apr 2010 22:16    Onderwerp: Reageer met quote

War Propaganda > World War I
The Commitee on Public Information


The absence of public unity was a primary concern when America entered the war on April 6, 1917. In Washington, unwavering public support was considered to be crucial to the entire wartime effort. On April 13, 1917, Wilson created the Committee on Public Information (CPI) to promote the war domestically while publicizing American war aims abroad. Under the leadership of a muckraking journalist named George Creel, the CPI recruited heavily from business, media, academia, and the art world. The CPI blended advertising techniques with a sophisticated understanding of human psychology, and its efforts represent the first time that a modern government disseminated propaganda on such a large scale. It is fascinating that this phenomenon, often linked with totalitarian regimes, emerged in a democratic state.

Lees verder op http://www.propagandacritic.com/articles/ww1.cpi.html
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"Omdat ik alles beter weet is het mijn plicht om betweters te minachten."
Marcel Wauters, Vlaams schrijver en kunstenaar 1921-2005
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